FC Hansa Rostock : Bülbül war ein Lichtblick

Vergab zwei gute Chancen: Hier ärgert sich Kerem Bülbül über seine vergebene Chance in der 73. Minute: „Wenn mir das 1:2 gelingt, geht vielleicht noch etwas.“
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Vergab zwei gute Chancen: Hier ärgert sich Kerem Bülbül über seine vergebene Chance in der 73. Minute: „Wenn mir das 1:2 gelingt, geht vielleicht noch etwas.“

Der Neuzugang deutete als Einwechsler beim 0:2 zum Auftakt in Regensburg sein Vermögen an

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03. August 2016, 08:02 Uhr

Gemeinsam mit Soufian Benyamina sorgte Kerem Bülbül bei seinem Hansa-Debüt als Einwechsler beim 0:2 in Regensburg trotz der Pleite für eine Menge Wirbel. Der Deutsch- Türke war so etwas wie ein Lichtblick beim Auftritt des Rostocker Fußball-Drittligisten. „Was soll ich dazu sagen, wir haben verloren. Ob ich jetzt ein Lichtblick war, interessiert mich eigentlich nicht. Wir sind ein Team, da ist es egal, ob ich gut war, wenn wir verloren haben“, wollte der 21-Jährige von einem Lob für seine Leistung beim Saison-Auftakt eigentlich nichts wissen.

Zwei gute Chancen in nur 17 Minuten

Zwei gute Chancen boten sich dem Offensivmann in seiner 17-minütigen Einsatzzeit (73., 87.). „Ich hätte das eine oder andere Tor machen können, aber leider habe ich die falschen Entscheidungen getroffen. Wenn mir das 1:2 gelingt, geht vielleicht noch etwas“, sagt Bülbül, der bereits wenige Sekunden nach seiner Einwechslung einem Treffer sehr nahe war: „In dieser Szene muss ich direkt den rechten Fuß nehmen, als ,Soufi’ (Benyamina – d. Red.) den Ball ablegt. Doch ich mache noch einen Haken, der Gegenspieler rutscht zwar vorbei, doch dann treffe ich den Ball nicht mehr.“

In der zweiten Situation kurz vor dem Ende fehlte dem Youngster dann der nötige Egoismus. „Ich habe vom Zentrum etwas gehört und den Ball blind reingespielt, weil ich dachte, da wäre jemand. Da hätte ich selbst abschließen sollen“, so der gebürtige Berliner, der sich nach wenigen Wochen wohl schon pudelwohl an der Ostseeküste fühlt: „Ich wurde gut aufgenommen. Die Fans unterstützen uns toll, egal ob wir gut oder schlecht spielen. Natürlich sind sie nach so einer Niederlage genauso enttäuscht wie wir, aber ich hoffe, dass wir die Fans gegen Münster mit einem Sieg wieder zum Lachen bringen.“

Mit Kerem Bülbül in der Start-Elf? Im Training durfte er gestern phasenweise gemeinsam mit Marcel Ziemer ran. „Zu 100 Prozent fehlen mir noch ein paar Spiele. Der Trainer weiß, was er macht. Er bringt mich langsam rein. Die Jungs, die jetzt vor mir spielen, sind Superspieler. Ich bin jung, habe noch Zeit, trotzdem werde ich versuchen jede Minute, die ich bekomme, so gut wie möglich zu nutzen und mich zu zeigen.“

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