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FC Hansa Rostock : Bülbül nutzt seine Chance

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Youngster überzeugt beim 1:0 in Duisburg und dürfte auch morgen gegen den FSV Mainz II starten

Kerem Bülbül hat seine Chance genutzt. Der Offensivmann war quasi ein doppelter Gewinner beim 1:0-Erfolg des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock bei Spitzenreiter MSV Duisburg. Etwas überraschend wurde er im linken Mittelfeld aufgeboten und war im Spielverlauf der auffälligste Rostocker in der Offensive, präsentierte sich durchsetzungsstark und ideenreich. „Ich habe immer gesagt, dass ich meine Chancen nutzen will, wenn ich sie bekomme. Aber ein Kompliment an die gesamte Mannschaft. Alle haben gekämpft und Meter für Meter alles rausgehauen“, so der 21-Jährige.

Nach seiner starken Vorstellung an der Wedau darf er sich berechtigte Hoffnungen auf einen Start-Elf-Einsatz morgen gegen den FSV Mainz II (14 Uhr Ostseestadion) machen. „Ich kann mich immer nur anbieten, der Trainer entscheidet dann. Ich freue mich natürlich, denn umso mehr Minuten ich bekomme, umso mehr kann ich mich zeigen. Ich versuche immer, der Mannschaft zu helfen. In dieser Woche werde ich es auch tun“, so Bülbül, der ein Jahr lang bei Hertha BSC II spielte und sozusagen Erfahrung bei einer „Zweiten“ sammeln konnte: „Ich kann auch nicht genau sagen, was das Besondere an diesen Mannschaften ist. Eigentlich ist es ja überall gleich. Sie sind im Schnitt etwas jünger, gut ausgebildet und wollen Fußball spielen. Uns erwartet schon ein richtig schweres Spiel.“

Dennoch zählt für ihn nur ein Sieg. „Mainz wird alles in die Waagschale werfen, um hier einen oder sogar drei Punkte mitzunehmen. Sie stehen unten und ich denke, bei ihnen brennt die Luft. Wir dürfen nicht nachlassen, müssen weiter 120 Prozent geben. Die Fans können in jedem Fall erwarten, dass wir über 90 Minuten Gas geben und versuchen werden, die drei Punkte hierzubehalten“, verspricht Bülbül.

Mit seiner Entwicklung ist der Kicker bislang einverstanden, er weiß aber auch, dass sie noch nicht zu Ende ist: „Zufrieden darf man nie sein. Es geht immer mehr. Ich versuche einfach, effektiv zu sein, Tore zu machen und Vorlagen zu geben. Bis jetzt lief es nicht so schlecht, aber es gibt immer Luft nach oben. Da muss noch mehr kommen.“

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erstellt am 28.Okt.2016 | 07:45 Uhr

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