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Hansa Rostock : Brand vertraut „seinen Jungs“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach den beiden deutlichen Auswärtsniederlagen fand der Chefcoach des FC Hansa Rostock dennoch klare Worte in der Kabine

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Resignation und Kopf in den Sand stecken? Nicht bei Hansa-Chefcoach Christian Brand. Der Trainer erwartet von seinen Fußballern eine erneute Reaktion beim Drittliga-Punktspiel gegen den VfR Aalen am Sonnabend (14 Uhr Ostseestadion) sowie eine Woche später gegen Erzgebirge Aue. „Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Brust, das ist unsere Chance zur Wiedergutmachung. Mindestens ein Sieg muss dabei rumkommen“, so der 43-Jährige.

Ein ehrgeiziges Ziel, bedenkt man die  Leistung vom vergangenen Wochenende. Kampf, Laufbereitschaft und Wille fehlten. Die Hanseaten wirkten phasenweise regelrecht platt und außer Form, und dass obwohl mit Björn Bornholdt zu Jahresbeginn ein Athletik- und Fitnesstrainer geholt wurde. „Die nervliche Belastung spielt da rein. Klar, es sind Profis, die müssen damit umgehen, aber dennoch sind es auch Menschen, die auf Ereignisse reagieren. Bei dem Spiel hatten wir unglaublich früh, mit einem Rückschlag zu kämpfen. Der Elfmeter in der zehnten Minute hat die Jungs nicht nur mental ins Stocken gebracht, dann konnten und wollten auch die Beine nicht mehr so recht“, erklärt Brand und fügt hinzu: „Natürlich haben auch wir gesehen, dass die Spieler nicht viele freie Tage hatten. Aber wir brauchten einfach jedes Training, das wir   hatten.“

Es gebe auch jetzt noch viele Dinge, die verbesserungswürdig sind. In den gestrigen Einheiten ging es vor allem wieder um das schnelles Umschaltspiel sowohl in der Verteidigung als auch im Abschluss. Denn mit lediglich 20 Treffern (36 Gegentore) aus 24 Spielen stellt der FC Hansa mit den Würzburger Kickers (20 Treffer/16 Gegentore) den ungefährlichsten Sturm der gesamten 3. Liga.

Parallelen zu dem Auswärtsauftritten sieht der Trainer in den beiden frühen Gegentoren. „Auswärts haben wir in den ersten 15 Minuten so Konzentrationsgeschichten, wo wir nicht ganz da sind. Das haben wir im Trainerteam festgestellt und besprechen mit den Jungs, woran das liegt“, so Brand. 

Auf die Mannen draufhauen, bringe seiner Ansicht nach jetzt nichts mehr. Denn  das Spiel ist passé und der nächste Gegner wartet schon. Aber auch Christian Brand musste seinem Unmut nach den beiden Auswärtsniederlagen Luft machen. „Ich habe der Mannschaft deutlich gesagt, was ich von den Auftritten gehalten habe, das war einfach viel zu wenig“, so Brand. Das wird aber intern geklärt. „Ich brauche die Spieler, das sind meine Jungs. Ich vertraue denen, das ist die Mannschaft die da ist…"

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