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Hansa Rostock : Bollwerk ist schwer zu knacken

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nur acht Gegentreffer haben die Rostocker in der laufenden Drittliga-Saison kassiert. Keeper Janis Blaswich schon sechsmal zu null

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erstellt am 10.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Der FC Hansa belegt den ersten Platz – zumindest wenn es um die Spiele zu null geht. Denn in insgesamt sechs Partien der 3. Fußball-Liga blieb der Kasten von FCH-Schlussmann Janis Blaswich in 90 Minuten sauber. Der 26-jährige Blaswich hat in 54,4 Prozent seiner Einsätze kein Gegentor zugelassen, teilt sich den ersten Platz in dieser Wertung mit seinen Kontrahenten Jan Glinker (1. FC Magdeburg) und Markus Kolke (Wehen Wiesbaden). Lediglich acht Treffer haben die Rostocker in der laufenden Spielzeit kassiert – nur der SV Wehen Wiesbaden (4. Platz/23 Punkte) hat weniger Gegentreffer auf der Habenseite, nämlich sieben.

Die gute Quote der Rostocker liegt aber nicht nur an Blaswich, der mit seinen Eins-gegen-eins-Manövern überzeugt, sondern auch auf seine Vorderleute ist Verlass. So auch beim jüngsten Heimsieg gegen Aalen (1:0). „Alle haben sich am Ende mit 110 Prozent reingeworfen, um das 1:0 über die Zeit zu bringen“, unterstreicht Innenverteidiger Oliver Hüsing.

Das merkt auch Hansas Chefcoach Pavel Dotchev an: „Diese Bilanz kommt auch zustande, weil die gesamte Mannschaft früh attackiert und sich alle an der Defensivarbeit beteiligen. Janis ist zwar der letzte Mann in der Kette, der das Gegentor verhindern kann, aber es ist eine kollektive Leistung.“ Nichtsdestotrotz ist der 51-Jährige begeistert vom Schlussmann, der auf Leihbasis bis zum Ende der Saison von der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach an die Ostsee gekommen ist: „Wir wussten von Anfang an von seinem Potenzial. Er ist überragend.“

 

Hanseaten stehen zur Wahl

Die Internetseite liga3-online.de sucht die „Elf des Monats“ September. Mit dabei sind auch zwei Spieler des FC Hansa: Abwehrrecke Oliver Hüsing und Mittelfeldakteur Stefan Wannenwetsch. Innenverteidiger Hüsing hat als Abwehrchef bei den Rostockern großen Anteil an der stabilen Defensive, sorgt aber auch gerade bei Standards in der Offensive für Gefahr. Wannenwetsch entwickelte sich in den zurückliegenden Spielen zur Allzweckwaffe des FCH, die sowohl auf den Außenbahnen als auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann. Für seine Leistung belohnte er sich mit einem Tor beim 1:2 in Paderborn. Die Abstimmung läuft noch bis zum 12. Oktober um 18 Uhr.

Zwei Einheiten zum Wochenstart

Die Vorbereitung auf das Ost-Duell beim FC Carl Zeiss Jena (Sonnabend 14 Uhr) beginnen die Rostocker heute mit zwei Einheiten um 10 und 15 Uhr.

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