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Hansa Rostock : Blacha mit neuen „Töppen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fragezeichen hinter den Einsätzen von Sebastian Pelzer und Denis-Danso Weidlich - Marcel Ziemer fehlt

svz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 21:00 Uhr

Mit Neuzugang Aleksandar Stevanovic in der Start-Elf will Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock heute ab 14 Uhr gegen Arminia Bielefeld den Heimfluch aus der DKB-Arena vertreiben. Seit 280 Tagen warten die Ostseestädter auf einen Heim-Dreier. Selbst FCH-Trainer Peter Vollmann hat in seiner Karriere solch eine lange Sieglos-Serie auf eigenem Platz noch nicht erlebt. „So etwas ist neu für mich. Aber da helfen jetzt keine orangen, blauen oder gelben Trikots oder etwa neue Fußballschuhe. Die Spieler müssen die Situation allein bewältigen“, sagt der 56-Jährige.

Einige seiner Kicker sehen das offenbar ein bisschen anders. So holte sich gestern Mittag Offensivmann David Blacha einen großen Karton mit neuen „Töppen“ von der Geschäftsstelle des Vereins ab. Vielleicht versetzt der Aberglaube doch Berge.

In den vergangenen beiden Tagen haben die Rostocker alles unternommen, um Neuzugang Stevanovic spielberechtigt zu bekommen. Diverse Dokumente mussten dafür beim Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern sowie beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht werden. Gestern Nachmittag kam endlich das grüne Signal. „Man muss schon ziemlich viele Formalitäten erfüllen“, so Vollmann, der sich bis heute noch einige Fragezeichen bezüglich der Aufstellung beantworten muss.

Zwar absolvierten Sebastian Pelzer (Bluterguss im Oberschenkel) und Denis-Danso Weidlich (Sprunggelenk) gestern das komplette Abschlusstraining, ihre Einsatzfähigkeit entscheidet sich jedoch erst heute. Sollte Pelzer ausfallen, könnte A-Junior Lukas Scherff drei Tage nach seinem Profi-Debüt im Landespokal (8:0 bei Blau-Weiß Greifswald) auch gleich zu seiner Premiere in der 3. Liga kommen.

Die Personalie Stevanovic muss Vollmann ebenfalls klären, sieht seinen Neuzugang derzeit „bei rund 80 Prozent“. Es spricht vieles dafür, dass er beginnen wird.

Verzichten müssen die Nordostdeutschen allerdings auf ihren Sturmtank Marcel Ziemer (fünf Saisontore), der wegen einer familiären Angelegenheit heute nicht zur Verfügung steht.

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