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FC Hansa Rostock : Bis 2017: Kofler verlängert Vertrag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Österreicher ist mit seiner offenen Art ein wichtiger Bestandteil des Teams

svz.de von
erstellt am 29.Okt.2015 | 07:45 Uhr

Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler bleibt dem Fußball-Drittligisten Hansa Rostock treu und hat seinen Vertrag bei den Ostseestädtern bis zum Sommer 2017 verlängert. „Es hat jetzt zwar eine Weile gedauert, aber wir führten gute Gespräche, mussten nur noch Kleinigkeiten klären“, sagte Hansa-Vorstand Uwe Klein.

Der sportliche Leiter ist froh, dass er den Österreicher weiter an den Club binden konnte: „Ich denke, dass Marco mit seinen Tugenden gut zur Mannschaft und den Verein passt. Er geht immer mit Herz und Leidenschaft voran und wirkt auch auf seine Mitspieler positiv ein. Er geht mit erhobenem Kopf über den Platz und krempelt die Ärmel hoch.“

Auch der gebürtige Innsbrucker hat sich mittlerweile an die Ostseeküste gewöhnt, vermisst die Berge nur noch selten. „Ich fühle mich in Rostock sehr wohl und freue mich deshalb, dass der Verein mich langfristig binden möchte. Wir haben viele Gespräche geführt und ich bin überzeugt, dass der FC Hansa der richtige Club für mich ist, um mich persönlich weiterentwickeln zu können“, sagte der Defensivmann, der in der vergangenen Winterpause nach Rostock kam und seitdem 20 Partien für den Drittligisten absolvierte.

Auch Cheftrainer Karsten Baumann ist erfreut, dass Kofler seinen Kontrakt verlängerte. „Nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb ist Marco ein positiver Typ, der für das Mannschaftsklima ganz wichtig ist. Ich bin froh, dass er weiter bei uns bleibt“, erklärte der 46-Jährige.

Mit seiner positiven Art ist Marco Kofler sicherlich auch in der derzeit angespannten sportlichen Situation ein wichtiger Eckpfeiler. Seit zehn Partien – sieben Unentschieden, drei Niederlagen – warten die Norddeutschen auf einen Dreier. Für den Club ist es die längste Sieglos-Serie in der 3. Liga.

Bereits morgen steht das wichtige Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II an. Die Bundesliga-Reserve der Schwaben rangiert noch zwei Punkte und damit drei Plätze hinter den Ostseestädtern auf dem vorletzten Platz. Angesichts dieser Konstellation dürfte jedem klar sein, worum es ab 19 Uhr im Gazi-Stadion auf der Waldau geht. „Wir sollten es auch als Chance sehen. Mit einem Sieg und drei Punkten mehr würden wir in der Tabelle einige Plätze klettern, weil es nach vorne auch recht eng zu geht. Die Liga ist nach wie vor sehr ausgeglichen und sehr eng. Bis auf die ersten Sechs müssen alle Mannschaft aufpassen, dass sie punkten. Dazu gehören natürlich auch wir“, sagt Uwe Klein, den positive stimmt, dass die Truppe bislang keine Klatsche kassierte, sondern immer auf Augenhöhe agierte: „Die Moral stimmt. Das hat man selbst in Unterzahl gegen Großaspach (1:3 – d. Red.) gesehen, aber es ist klar, dass wir drei, vier Punkte zu wenig geholt haben.“

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