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FC Hansa Rostock : Bickel: Pleite gutes Omen für die Saison

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa verarbeitet das 1:2 gegen Werder Bremen II

svz.de von
erstellt am 28.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Mit seinem Elfmeter hat Christian Bickel dem FC Hansa gegen Werder Bremen II (1:2) das erste Tor der laufenden Saison in der
3. Fußball-Liga beschert. Zielstrebig und selbstbewusst ging er zum Punkt, obwohl es der erste Strafstoß für den 24-Jährigen in einem Pflichtspiel für Rostock war. „Das war spontan, ich habe mich vor dem Spiel gut gefühlt, habe einen guten Schuss und versucht, den Ball aus elf Metern reinzumachen. Das hat zum Glück gut geklappt“, sagt der Mittelfeldakteur.

Knackpunkt des Spiels war das verpasste 2:0
Dennoch genügte es nicht für einen Sieg. „Das 1:0 hat uns schon beflügelt. Wir hatten ziemlich Pech mit dem Pfostenschuss in der zweiten Halbzeit. Am Ende reichte es leider nicht mehr zum 2:2. Das ist echt schade“, so Bickel. Hansas Torschütze des Tages macht keinen Hehl daraus, dass ihn das Ergebnis enttäuscht: „Es ist hart. Ich hätte lieber gewonnen und den Treffer nicht gemacht.“

Erstmals führte Tobias Jänicke die Truppe als Kapitän auf das Feld: „Das war schon schön, es war ein bisschen Gänsehaut dabei beim Einlaufen, aber es hilft alles nichts: Ich hätte am Ende lieber gewonnen“, so der gebürtige Neubrandenburger.

Der Spielführer sieht den Knackpunkt der Partie in der versäumten 2:0-Führung. „Die Chancen waren da, die haben wir liegen gelassen. Wir waren auf dem Weg zum 2:0, hatten in der 54. Minute den Pfostentreffer von Michael Gardawski. Und dann wird das eben in der Liga bestraft, wenn man zweimal unachtsam ist.“

Dabei wandten die Fußballer von der Ostseeküste sogar psychologische Tricks an. Jänicke: „Zum Ende haben wir noch mal alles versucht von Rudelbildung bis hin zu Unruhestiften und mit hohen Bällen.“ Vergeblich: Ein Kopfball von Matthias Henn landete an der Latte (87.)…

Diese Woche komme es darauf an, die begangenen Fehler bei dem Eckstoß und dem Konter, die zu den Gegentoren führten, zu analysieren, um für das Wochenende gut gerüstet zu sein. „Wir müssen ein paar Dinge ansprechen und es dann am Sonnabend in Chemnitz besser machen“, fasst Tobias Jänicke zusammen.

Positives mit nach Chemnitz nehmen
Christian Bickel will trotz der Auftaktniederlage noch lange nicht von einem verpatzten Start sprechen. „Ich erinnere an vergangenes Jahr, da hatten wir das erste Spiel mit 4:3 gewonnen und losgelegt wie die Feuerwehr. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass es diesmal umgekehrt ist.“

Er und die gesamte Mannschaft wollen das Positive aus dem Spiel gegen Werder II mitnehmen: „Dass wir 1:0 in Führung gegangen sind, war gut. Und bis zum 1:1 haben wir ordentlich gestanden.“ Beim Chemnitzer FC heiße es nun, erst mal hinten die Null zu halten, denn „wir wollen dort auf jeden Fall punkten“.

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