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FC Hansa Rostock : Besonderes Landespokal-Endspiel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der FC Hansa Rostock will heute den FC Schönberg schlagen und sich die Trophäe sichern. 13 Ex-Hanseaten bei den Westmecklenburgern.

Final-Tag für den FC Hansa Rostock: Heute ab 14.30 Uhr trifft der Fußball-Drittligist im Landespokalfinale von Mecklenburg-Vorpommern auf den Regionalligisten FC Schönberg. Die Rollen für dieses Endspiel sind klar verteilt: „Wir wissen, dass wir Favorit sind und nehmen dies auch an“, ist sich Hansa-Coach Christian Brand sicher, dennoch warnt er seine Elf davor, die Schönberger zu unterschätzen: „Wenn man solche Spiele mit 60 oder 70 Prozent angeht, dann kann man schon mal auf die Nase fallen. Die größte Stärke von Schönberg wird an diesem Tag sein, dass alle sehr motiviert sind, weil viele von ihnen Rostocker Vergangenheit haben“, so der 44-jährige Trainer.

Dem kann sein Gegenüber, Axel Rietentiet, nur zustimmen. Der 46-Jährige war selbst Spieler (1987 bis 1990 sowie 1992 bis 1993) bei der Kogge und von 2009 bis 2013 auch Trainer bei der „Zweiten“ der Hanseaten. „Klar, die Situation, dass fast jeder Zweite meines Teams mal bei Hansa auflief (insgesamt 13 Spieler – d. Red.), macht die Partie noch etwas spannender – und besonders. Aber jedes Finale ist etwas Spezielles“, sagt Rietentiet. Sein Plan an diesem Tag ist es, sehr gut zu verteidigen, aber auch mutig nach vorne zu agieren: „Wir werden ein wenig versuchen, die Flucht nach vorne zu ergreifen und es Rostock so schwer wie möglich zu machen. Unser Pluspunkt ist wohl, dass Hansa gewinnen muss und wir gewinnen wollen.“

Über die Zusatz-Motivation bei den Westmecklenburgern ist sich auch Christian Brand im klaren. „Wir werden die nicht unterschätzen. Für Schönberg ist es das Spiel des Jahres.“ Auch wenn die Bilanz des FC Schönberg zuletzt nicht so gut war (ein Punkt aus sieben Begegnungen), „aber das ist in einem solchen Spiel nicht entscheidend. Wir müssen unsere Leistung abrufen, sofort Druck ausüben und den Gegner in die Knie zwingen“, verrät der Hansa-Coach.

Gedanken über ein mögliches Elfmeterschießen wollten sich beide Trainer nicht machen. „Wenn wir das Spiel ins Elfmeterschießen retten, wäre das eine Spitzenleistung von uns. Aber dann finden sich schon fünf Schützen auf unserer Seite, die sich das an diesem Tag zutrauen“, sagt Axel Rietentiet. Für Brand steht fest, „dass wir die Entscheidung so hinkriegen. Wir wollen die DFB-Hauptrunde erreichen – mit allen Mitteln.“

Mögliche Start-Elf FC Hansa: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Dorda, Erdmann, Andrist, Garbuschewski, Gardawski, Platje, Ziemer. Ersatzbank: Brinkies – Schwertfeger, Stevanovic, Grupe, Esdorf, Wannenwetsch, Ülker

 

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erstellt am 28.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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