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FC Hansa Rostock : Benyamina juckt es in den Füßen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Hansa Angreifer arbeitet nach einem Schienbeinbruch an seinem Comeback

von
erstellt am 28.Apr.2016 | 07:30 Uhr

Während sich die Fußballer des FC Hansa Rostock auf die nächste Drittliga-Partie gegen Rot-Weiß Erfurt (Sonnabend 14 Uhr Ostseestadion) vorbereiten, arbeitet Stürmer Soufian Benyamina weiter fleißig an seinem Comeback. „Mir geht’s schon besser“, versichert der 26-Jährige, der beim Testspiel im Januar gegen Fortuna Düsseldorf II einen Schienbeinbruch erlitt.

Der Heilungsprozess war zum Anfang sehr schnell, sodass Benyamina relativ frühzeitig wieder auf dem Trainingsplatz agieren konnte, jedoch „bin ich im Rasen hängen geblieben und habe mir eine Kapsel gerissen sowie eine Zerrung im Muskel zugezogen. Deshalb musste ich wieder an Krücken laufen. Das war ein kleiner Rückschlag“, gesteht der Angreifer. Mittlerweile hat er wieder mit dem Lauftraining bekommen „und ich konnte sogar schon explosive Sachen ausprobieren“.

Auch Physiotherapeut Tobias Hamann bescheinigt einen guten Verlauf des Heilungsprozesses: „Es sieht gut aus, wir sind im Soll. Momentan geht es aber eher darum, dass Soufian es ruhig angehen lässt.“ Eine Rückkehr in dieser Saison scheidet somit aus. „Ich möchte jetzt ruhig zurückkommen, damit ich nicht noch eine Verletzung erleide – und dann in der Vorbereitung auf die neue Saison fit bin.“

Hansa-Cheftrainer Christian Brand gibt seinem Angreifer die Zeit, die er zur Regeneration benötigt: „Ich hatte selbst schon eine solche Verletzung und weiß daher, wie lange die Genesung dauert. Soufian soll sich in Ruhe auf die nächste Spielzeit fokussieren.“ Dennoch positiv für den Stürmer: Die ersten Übungen am runden Leder kann er schon absolvieren. „An leichten Sachen wie Pässespielen oder Fußball-Tennis habe ich mich schon probiert. Ich denke, ab nächster Woche kann ich dann wieder auf dem Platz ein bisschen mehr machen – ohne es zu übertreiben natürlich. Darauf freue ich mich wirklich sehr“, sagt er.

Die Heimspiele seiner Kollegen hat er zumeist auf der Tribüne mitverfolgt – und zuletzt sogar des Öfteren mitgejubelt. „Natürlich juckt es einen dann immer in den Füßen, dass man gerne mitspielen will. Weil man sieht von der Tribüne die freien Räume noch besser und denkt: ,Ah, da wärst du jetzt‘. Aber ich muss wirklich sagen, die Mannschaft hat das gut gemacht und die vergangenen Spiele machten wirklich Spaß beim Zugucken. Deswegen ist es einem noch schwerer gefallen, einfach nur auf der Tribüne zu sitzen.“

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