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FC Hansa Rostock : Benyamina ist zurück

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Hansa-Stürmer stieg nach auskuriertem Schienbeinburch wieder ins Mannschaftstraining ein

Seit Anfang der Woche ist ein altbekanntes Gesicht wieder im Training des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock zu sehen. Stürmer Soufian Benyamina mischt nach über sechsmonatiger Verletzungspause wegen eines Schienbeinbruchs wieder voll in den Einheiten mit. „Es ist schön, nicht mehr unten im Bunker zu trainieren, sondern endlich aus der Höhle herauszukommen und die Sonne zu sehen“, erklärt der 26-Jährige.

Eigentlich wollte der Angreifer bereits „zu Beginn der Vorbereitung voll durchstarten. Ich war sogar schon eher hier und hatte mit Uwe Ehlers trainiert, doch dann ist wieder etwas passiert und ich musste zwei, drei Wochen warten“, so Benyamina.

Mit dem Schienbein habe er keine Probleme, vielmehr seien es muskuläre Geschichten, die ihn nicht nur einmal zurückwarfen. „Man muss sich dann vieles neu erarbeiten. Für mich ist es jetzt wichtig, dass ich dabei bleibe und in einen gewissen Rhythmus komme. Es ist schwer reinzukommen, denn ich war immerhin ein halbes Jahr weg vom Fenster“, sagt Soufian Benyamina.

Gemessen an der Schwere seiner Verletzung sei jedoch alles im Lot. „Im Schnitt benötigt man acht, neun Monate, bis man wieder vollkommen einsatzfähig ist. Bei mir sind es jetzt etwas mehr als sechs. Von daher, denke ich, dass ich auf einem guten Weg bin. Man kann halt auch nichts planen, sondern nur ordentlich arbeiten, sich auch nach den Einheiten vernünftig pflegen und dann hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert“, so der Kicker, der keinen festen Zeitplan im Kopf hat, wann er wieder ins Team zurückkehren will: „Bei solch einer Verletzung ist das enorm schwer.“ Selbst ein Kurzeinsatz in den noch ausstehenden Testspielen scheint ausgeschlossen.

Trainer Christian Brand will seinem Schützling die nötige Zeit geben, kennt solch eine schwere Verletzung aus seiner eigenen aktiven Karriere. „Ich kann da aus Erfahrung sprechen, hatte auch mal einen Schienbeinbruch. Ich freue mich, dass ,Soufi’ wieder trainiert und dass er wohl keine Probleme mehr hat. Doch man muss auch sagen, dass er noch sehr weit weg ist.“

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erstellt am 13.Jul.2016 | 08:00 Uhr

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