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3. Fussball-Liga : Ausgleich in der Nachspielzeit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fußball-Drittligist Hansa Rostock rettet nach schon verloren geglaubtem Spiel gegen Osnabrück mit dem Schlusspfiff einen Punkt

von
erstellt am 31.Okt.2014 | 21:25 Uhr

Mit dem spätesten Tor, das der FC Hansa jemals in der 3. Fußball-Liga erzielte, konnten die Rostocker gestern gegen den VfL Osnabrück nach 0:2-Rückstand wenigstens einen Punkt retten. Den Ausgleich (90.+3) wie auch das 1:2 (90.+1) erzielte der eingewechselte Mustafa Kucukovic. Morgen könnten die Mecklenburger zum ersten Mal überhaupt auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Trainer Vollmann nahm in seiner Start-Elf nur die unabdingbaren Veränderungen vor, brachte als Linksverteidiger Schünemann für den verletzten Pett sowie Srbeny an Stelle des nach der fünften gelben Karte gesperrten Krauße. Wobei sich Srbeny im 4-4-2-System ganz nach vorn zum Sturm-Hünen Ziemer gesellte und dafür Stevanovic wieder zentral defensiv aufgestellt war. Im Tor stand erneut Brinkies, Hahnel blieb trotz verbüßter Gelb-Rot-Sperre draußen.

Etwa 30 Minuten lang war es ein Neutralisierungs-Duell, wobei die Gastgeber in Anbetracht aufmüpfiger Niedersachsen hinten höllisch auf der Hut sein mussten. Nach und nach jedoch bekamen die Blau-Weißen Oberwasser und wurden torgefährlich. Nach guter Flanke des von Stevanovic präzise eingesetzten Bickel versprang in der Mitte Srbeny die Kugel, Ziemers Nachschuss wurde geblockt (26.). Stevanovic’ abgefälschter Freistoß vom linken Strafraumeck „fiel“ nicht weit neben dem Pfosten ins Aus zur Ecke (39.). Und Srbeny, etwa 15 Meter entfernt mit dem Rücken zum Osnabrücker Kasten stehend, konnte beim besten Willen nicht ahnen, dass auf einmal direkt hinter ihm VfL-Keeper Heuer Fernandez auftauchte und dadurch dessen Gehäuse leer stand (40.). Die größte Gelegenheit besaß allerdings das Team in Blau-Orange, doch zum Glück vereitelte Brinkies aus kurzer Distanz den Versuch des Ex-Rostockers Menga (45.).

Kaum war zu Beginn der zweiten Halbzeit das Bengalo-Feuerwerk im Gäste-Fanblock erloschen, zwang Bickel mit einem Pfund von Freistoß aus mittig knapp 30 Metern Heuer Fernandez zur Glanzparade (48.). Zehn Minuten später, während noch die Osnabrücker Pyro-Schwaden die Arena einnebelten, fiel das Tor – auf der Gegenseite. Viel zu einfach kam der VfL durch Menga aus dem Nichts zum 1:0… Es dauerte gut eine Viertelstunde, dann hatte sich Hansa unter fortwährend vorbildlicher Unterstützung seines Anhangs berappelt und stand kurz vor dem Ausgleich, aber Heuer Fernandez lenkte Blachas tollen Schlenzer zur Ecke (75.). Sekunden danach gleich noch mal Blacha mit der Chance, doch es sollte einfach nicht sein. Als Brinkies völlig überflüssig gegen Ilutcenko einen Foulelfmeter verursachte und Feldhahn sicher verwandelte, schien das Spiel verloren (83.).



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