Aufholjagd ist ein viel zu großer Begriff

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24. Januar 2013, 08:29 Uhr

Rostock | Angesichts von bereits 14 Punkten Rückstand zum Aufstiegs-Relegationsrang, auf dem ausgerechnet der morgige Kontrahent SC Preußen Münster (14 Uhr in der DKB-Arena) rangiert, will Hansa-Trainer Marc Fascher mit dem Start der Frühjahrsrunde der 3. Fußball-Liga nichts von dem Beginn einer Aufholjagd wissen. "Das ist ein viel zu großer Begriff. Wir sollten uns lieber in Bescheidenheit üben und von Spiel zu Spiel denken. Das bekommt uns besser", sagte der 44-Jährige.

Dennoch hat er ein klares Ziel ausgegeben. "Wir wollen im Vergleich zur Hinserie eine bessere Rückrunde zeigen", so der Fußball-Lehrer.

Damit dies gelingt, haben die Norddeutschen trotz klammer Vereinskasse noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Vier Akteure wurden extern verpflichtet. Drei von ihnen sind dabei jedoch lediglich von höherklassigen Vereinen ausgeliehen worden. Einzig Rückkehrer Tommy Grupe (Preußen Münster) unterschrieb für anderthalb Jahre. Abwehrmann Maurice Trapp (1. FC Union Berlin), Spielmacher Philipp Klement (1. FC Nürnberg) und Collin Quaner (FC Ingolstadt) haben dagegen nur ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni dieses Jahres und äußerten bereits mehr oder weniger deutlich, dass sie dann wieder zu ihren Stammvereinen zurückkehren möchten.

Fascher stört das wenig: "Ich freue mich über die Neuzugänge. Mit ihnen haben wir deutlich mehr Qualität auf den Hof bekommen. Ich glaube, dass sie uns alle weiterhelfen. Und Konkurrenz belebt ja bekanntlich auch das Geschäft." Der Trainer verweist zudem darauf, dass im Fußballgeschäft meist sowieso nur heute oder morgen zähle. Komplettiert wird Hansas Kader der Rückrunde durch Sargis Adamyan. Das hoffungsvolle Stürmertalent rückt aus dem eigenen Nachwuchs auf.

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