FC HANSA Rostock : Alternativen in der Zentrale

Ikeng (am Ball) und Kofler (dahinter) kamen beim 1:2 gegen Werder Bremen II – hier Kazior – in der 64. Minute für Baumgarten bzw. Grupe in die Partie und „schmissen sich rein“, so Trainer Baumann. Womöglich laufen die beiden heute in Chemnitz von Beginn an auf.
Ikeng (am Ball) und Kofler (dahinter) kamen beim 1:2 gegen Werder Bremen II – hier Kazior – in der 64. Minute für Baumgarten bzw. Grupe in die Partie und „schmissen sich rein“, so Trainer Baumann. Womöglich laufen die beiden heute in Chemnitz von Beginn an auf.

Baumgarten und Grupe, Ikeng und Kofler – Trainer Baumann denkt über Veränderungen nach

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01. August 2015, 08:00 Uhr

Ist schon ein bisschen länger her, dass der FC Hansa letztmals beim Chemnitzer FC triumphierte – Ende September 1990 mit 2:0. Da wurden die Rostocker noch von Uwe Reinders und die Sachsen von der Legende Hans Meyer trainiert…

Heutiger Hansa-Coach ist Karsten Baumann (der damals als 20-, 21-Jähriger beim 1. FC Köln seine ersten Profi-Erfahrungen sammelte). Und der ist zuversichtlich, dass nach dem 1:2 zum Saisonauftakt der
3. Fußball-Liga gegen den SV Werder Bremen II heute zumindest nicht eine weitere Niederlage hinzukommt: „Das wird ein anderes Spiel. Die werden versuchen, Druck aufzubauen. Wir müssen in der Defensive die leichten Fehler vermeiden und gut organisiert stehen, dürfen keine Sachen machen, die die Mannschaft aus der Ordnung bringen. Was wir vorigen Sonnabend nach vorn gezeigt haben, darauf können wir aufbauen. Wenn wir uns dann noch bei den Standards verbessern, haben wir gute Chancen, aus Chemnitz was mitzunehmen.“

Personell zeichnen sich Veränderungen am ehesten im zentralen Mittelfeld ab. Baumann sinniert über die „Sechser“-Positionen: „Tommy Grupe und Maik Baumgarten – der ja eher so ein Achter ist mit Stärken in der Vorwärtsbewegung – zeigten nach vorne hin teilweise gute Aktionen. Richtung Defensive gab es jedoch Abstimmungsprobleme, zu viele Ungenauigkeiten. Die beiden haben jetzt aber nicht so enttäuscht, als dass man sie gar nicht bringen müsste.“

Doch nicht von ungefähr betont der Fußball-Lehrer: „In der Zentrale haben wir ein paar Alternativen.“ Marco Kofler und José-Alex Ikeng hätten ihre Sache nach den Einwechslungen gegen Bremen II „vernünftig gemacht, sich reingeschmissen. Die Frage ist, ob sie schon wieder in der Lage sind, über 90 Minuten zu gehen.“

Ansonsten sollte heute ab 14 Uhr im Stadion an der Gellertstraße die gleiche Startformation auflaufen wie vor einer Woche. Ein möglicher Gedankengang sei, so Baumann, Tobias Jänicke ganz vorn und Michael Gardawski auf dem rechten Flügel die Positionen tauschen zu lassen. „Beide sind vielseitig. Auf jeden Fall werden wir wieder mit zwei Spitzen spielen.“

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