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Hansa Rostock : Ahlschwede: „Jedes Spiel ist ein Endspiel“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hanseat Maximilian Ahlschwede vor der Partie in Großaspach

svz.de von
erstellt am 07.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Unterstützt von rund 800 Fans tritt der FC Hansa morgen Abend ab 19 Uhr bei der SG Sonnenhof Großaspach an. Vor der Partie sprach NNN-Mitarbeiter André Gericke mit dem Rostocker Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede.

Auch an einem Werktag machen sich wieder viele Hansa-Anhänger auf den Weg. Das sieht nach einem Heimspiel in Großaspach aus...

Ahlschwede: Im vergangenen Jahr waren wir schon zweimal in diesem Stadion – gegen Großaspach und den VfB Stuttgart II. Da war der Auswärtsblock auch immer super gefüllt. Es wäre natürlich eine tolle Sache, wenn unsere Fans daraus ein Heimspiel machen könnten, denn es ist eine sehr wichtige Partie für uns.

Im Abstiegskampf geht es brutal eng zu. Haben Sie etwas Vergleichbares schon einmal erlebt?

Nein. Man braucht jetzt bloß einmal auf Halle zu schauen. Die sind nur noch zwei Punkte vor uns und wieder mittendrin. Es geht sicher einigen Mannschaften so, die sich auf einmal in einer Situation wiederfinden, wo sie sich gar nicht gesehen haben. Wir sind damit vertraut, daher ist uns der Ernst der Lage bewusst. Jedes Spiel ist ein Endspiel. Wir werden jetzt nicht sagen, dass wir beim Vierten antreten und gucken, was geht, sondern wir fahren mit Selbstvertrauen dahin und mit der klaren Devise, von dort etwas mitzunehmen.

Der Kontrahent liegt nur zwei Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Was erwartet den FC Hansa in Großaspach?

Sie haben ein gut angelegtes Konterspiel. Zuletzt wurde das System ein bisschen umgestellt, sie agieren nicht mehr mit zwei Spitzen, sondern nur noch mit einer. Ich denke, dass es ein offenes Spiel wird – hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.

Dann hätten Sie auch Revanche für das 1:3 aus dem Hinspiel genommen...

Die Partie war schon Thema in der Kabine. Es wäre natürlich schön, wenn wir zu elft spielen könnten. Es lief katastrophal mit der roten Karte (Dennis Erdmann nach acht Minuten – d. Red.) und mit dem 0:1 im ersten Angriff. Dann kommen wir auf 1:2 zurück und kriegen im Gegenzug das 1:3. Das ist schon noch präsent. Ich hatte damals das Gefühl, dass etwas gehen könnte. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.



 

 

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