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Hansa Rostock : Ahlschwede erstmals auf Tribüne

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Verteidiger ist seit gestern wieder im Mannschaftstraining dabei / Wegen Rot-Sperre fehlt er gegen Werder Bremen II

von
erstellt am 23.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Während die Spieler des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock bei den sommerlichen Temperaturen beim Training ordentlich ins Schwitzen kommen und sich für die Start-Elf am Sonnabend gegen Werder Bremen II empfehlen wollen, gibt es für Defensivmann Maximilian Ahlschwede keinen Weg ins Team. Der 25-Jährige ist die ersten beiden Partien der neuen Saison gesperrt. „Ich freue mich sehr auf den Liga-Start und ganz besonders auf das Spiel zu Hause, aber es ist natürlich schade, dass ich nicht dabei sein kann“, so Ahlschwede.

Der Verteidiger wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) „wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall“ mit der Sperre belegt. Ahlschwede hatte in der 89. Minute des Ost-Duells bei Dynamo Dresden (1:2) am letzten Spieltag der Vorsaison seinem Gegenspieler Sinan Tekerci den Ball an den Kopf geworfen und wurde dafür mit der roten Karte vom Platz gestellt.

Nachdem Maximilian Ahlschwede Anfang der Woche noch geschont wurde, stieg er gestern Nachmittag wieder ins Mannschaftstraining ein. „Ich fühle mich soweit ganz fit. Die Sperre ärgert mich schon sehr. Vor allem, weil man die ganze Vorbereitung und alles weitere mitmacht und dann gerade beim Saisonstart und ersten Heimspiel aussetzen muss. Mein Ärger ist mit jedem Tag der Vorbereitung größer geworden“, erzählt der 1,86 m große Rechtsverteidiger.

Seine Mannschaftskameraden wird der 25 Jahre alte Wahl-Rostocker am Sonnabend wie ein Fan von der Tribüne aus anfeuern. „Ich werde versuchen, möglichst nahe dran zu sein. Ehrlich gesagt war ich privat noch nicht so oft auf den Rängen im Stadion unterwegs“, sagt Ahlschwede mit einem Schmunzeln. Mit anderen Teamkollegen, die auch von der Tribüne aus zusehen müssen, hofft er auf ein ansprechendes Spiel. „Wir sind gut vorbereitet – das wird“, sagt er zuversichtlich.

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