FC Hansa Rostock : „Ahli“ knipst das Licht aus

Gute Laune auch nach anderthalb Wochen Trainingslager in der Türkei: Das Zimmer Maximilian Ahlschwede (rechts) und Marcel Schuhen mit Teamkollege Julius Perstaller (links).
Gute Laune auch nach anderthalb Wochen Trainingslager in der Türkei: Das Zimmer Maximilian Ahlschwede (rechts) und Marcel Schuhen mit Teamkollege Julius Perstaller (links).

Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede kommt gut mit Zimmerkollege Schuhen aus. In der Rückrunde offensiver ausgerichtet?

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16. Januar 2016, 08:00 Uhr

Seit mehr als anderthalb Wochen ist Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock jetzt schon im Trainingslager im türkischen Lara. Für ein paar Brocken Landessprache hat es bei „Maxi“ Ahlschwede aber noch nicht gereicht. „Nein, bislang nicht. Für die lange Zeit, die wir jetzt schon hier sind, ist die Stimmung aber noch ganz gut. Trotzdem freuen wir uns natürlich, dass es bald nach Hause geht“, so der 25-Jährige.

Von der Möglichkeit, den Zimmerpartner zu tauschen, hat „Ahli“ keinen Gebrauch gemacht: „Ich glaube, dass bisher keiner gewechselt hat. Es scheint überall ganz gut zu funktionieren. Ich bin immer noch mit ,Schuh’ (Keeper Marcel Schuhen – d. Red.) auf einem Zimmer. Wir haben es bislang ganz gut miteinander ausgehalten.“

Mit Filme schauen oder Backgammon spielen haben sich die beiden Kicker die freie Zeit vertreiben. „Das Licht habe ich dann meistens ausgeknipst, weil ich in der Regel einen Tick später im Bett war“, verrät der Rechtsverteidiger.

Diese Position wird er in der Rückrunde vielleicht gar nicht mehr so oft ausüben, sondern vielmehr ins Mittelfeld vorrücken. „Wir haben es in der Vorbereitung offen gehalten, können in beiden Formationen spielen. Einmal mit einer Viererkette oder in einem 3-5-2-System, wo ich ein bisschen offensiver spielen würde. Zum Teil ist das ein bisschen ungewohnt. Darauf muss ich mich erst einstellen, aber das macht auch viel Spaß, weil man gefordert wird und sich noch häufiger offensiv einbringen kann. In der nächsten Woche werden wir sehen, wie es der Trainer haben will. Ich glaube, dass mir beide Positionen ganz gut liegen“, so der 25-Jährige.

Am Freitag steht Hansas erstes Pflichtspiel 2016 bei Fortuna Köln an. Ahlschwede glaubt, dass die Norddeutschen bis dahin in Topform sind. „Wir haben ja eine relativ kurze Vorbereitungsphase und im Moment ist es schon noch so, dass die Frische nicht da ist. Dafür haben wir aber auch einfach zu intensiv gearbeitet. Ich denke, dass der letzte Feinschliff in der nächsten Woche kommt, sodass wir dann zum Auftakt bei 100 Prozent sind“, so der Defensivmann.

Seit einem Jahr ist Maximilian Ahlschwede jetzt beim FC Hansa und hat sich mit seinen konstanten Leistungen zu einer unverzichtbaren Größe gemacht. Im Sommer läuft sein Vertrag aus. Könnte er sich vorstellen in Rostock zu verlängern? „Auf jeden Fall“, sagt der Kicker, kennt aber auch das Geschäft: „Aber das liegt ja nicht immer nur am Spieler. Mal gucken, was da in den nächsten Woche so passiert.“

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