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FC Hansa Rostock : „Ahli“: Immer 100 Prozent geben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede ist Hansas stellvertretender Kapitän und möchte einen Schritt nach vorne machen

Die Kapitänssuche beim FC Hansa Rostock hat ein Ende: Wie bereits am Montag berichtet, wurde nun bestätigt, dass der 25-jährige Offensivmann Michael Gardawski der neue Leader des Teams von Chefcoach Christian Brand wird. Seine Stellvertreter sind Stammkeeper Marcel Schuhen und Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede.

„Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich ohnehin Verantwortung übernehmen will“, sagte der 26-jährige Ahlschwede. Für den Abwehrspieler neigt sich eine Kräfte zehrende Vorbereitung dem Ende zu. „Zum Glück vergisst man relativ schnell oder besser, man erinnert sich immer nur an die guten Dinge, deswegen habe ich die ganz harten Tage schon wieder ein bisschen vergessen. Wir fühlen uns gut. Die zurückliegenden zwei, drei Tage haben wir in den Einheiten auch ein bisschen was rausgenommen – sodass wir jetzt langsam dem Bereich nahe kommen, der es uns in der Liga ermöglicht, gute Leistungen zu bringen“, so „Ahli“.

Heute steht ein letzter Test für den schnellen Verteidiger und seine Mitspieler an – gegen den Berliner AK 07 (14 Uhr Stadion am Bodden in Ribnitz-Damgarten). „Die kommen einem Drittligisten sehr nahe. Ich denke, das wird ein enges und sehr kampfbetontes Spiel. Das ist ein guter Test“, schätzt Ahlschwede ein und warnt davor, den Test gegen den Hamburger SV als Gradmesser für die kommende Saison zu sehen: „Ein solches Spiel verleitet einen schnell dazu, den Drittliga-Fußball zu vergessen. Die 3. Liga ist speziell, und da ist der Berliner AK besser als der HSV, deswegen wollen wir es noch mal richtig angehen und möglichst verletzungsfrei durchkommen. Dann haben wir die Vorbereitung ganz gut rumgekriegt“, sagt Ahlschwede selbstbewusst.

In einer Woche beginnt dann auch wieder der Liga-Alltag. Noch sieht der stellvertretende Kapitän dem Start gelassen entgegen. „Ich glaube, dass die Liga sehr ausgeglichen bleiben wird. Ich sehe noch kein Dynamo Dresden – kein Team, das vorneweg marschieren wird. Klar gibt es ein paar Mannschaften, die sich auf dem Papier gut verstärkt haben. Dabei denke ich an Holstein Kiel, Preußen Münster und MSV Duisburg, die haben sogar weitestgehend die Zweitliga-Mannschaft halten können. Wir wollen dieses Jahr auch eine bessere Rolle spielen, dafür brauchen wir einen guten Start“, so Ahlschwede.

Den Auftakt müssen die Hansa-Kicker in Regensburg absolvieren. „Ich wäre gerne mit einem Heimspiel gestartet, das finde ich immer ganz sympathisch.“ Aber im Anschluss kommen Münster und Großaspach ins Ostseestadion, und die Hanseaten können ihre Heimstärke unter Beweis stellen. „Wir wissen inzwischen, wie das in der Liga funktioniert – eigentlich ist alles eklig, und man muss immer wirklich an den 100 Prozent kratzen, um was holen zu können“, weiß Ahlschwede.

Sein Ziel für die neue Saison im Trikot der Kogge: eine gute Runde spielen, besser als vergangene Saison. „Ich persönlich, aber auch wir als Mannschaft müssen einen Schritt nach vorne machen und uns weiterentwickeln“, fordert Maximilian Ahlschwede.

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erstellt am 23.Jul.2016 | 08:00 Uhr

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