FC Hansa Rostock : „Ahli“ führt Truppe gegen FSV an

„Für mich ändert sich nicht viel. Ich nehme mir vor, gut zu spielen…“, sagt Hansa-Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede, der die Mannschaft am Sonnabend gegen den FSV Frankfurt als Kapitän aufs Feld führen wird.
„Für mich ändert sich nicht viel. Ich nehme mir vor, gut zu spielen…“, sagt Hansa-Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede, der die Mannschaft am Sonnabend gegen den FSV Frankfurt als Kapitän aufs Feld führen wird.

Rechtsverteidiger Ahlschwede trägt für den gesperrten Kapitän Michael Gardawski die Binde: „Ich nehme mir vor, gut zu spielen…“

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25. August 2016, 08:00 Uhr

Ein neuer Kapitän wird am Sonnabend beim FC Hansa auflaufen: Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede führt die Blau-Weißen am 5. Spieltag der 3. Fußball-Liga gegen den FSV Frankfurt im Ostseestadion aufs Feld. Grund dafür ist die Sperre des eigentlichen Spielführers Michael Gardawski (sah beim 0:0 in Halle Gelb-Rot).

„Für mich ändert sich nicht viel, ob man die Binde trägt oder nicht. Es ist ein wichtiges Spiel für uns, wir brauchen einen Sieg, damit wir insgesamt einen ordentlichen Start in die Liga haben. Ich nehme mir vor, gut zu spielen…“, sagt der 26-jährige Ahlschwede. Bereits als Gardawski in Halle vom Platz gestellt wurde, übernahm der Verteidiger die Verantwortung. Dass er der Richtige für diese Aufgabe ist, dem stimmt auch der zweite stellvertretende Kapitän, Hansa-Keeper Marcel Schuhen, zu: „,Ahli‘ wird die Truppe aufs Spielfeld führen, und er ist genauso eine wichtige Person in der Mannschaft und ein wichtiger Führungsspieler. Ich glaube, die Jungs werden es auch ohne Micha reißen.“

Zwar nehme er seine Aufgabe als Stütze des Teams wahr, aber „im Endeffekt ist es eine schöne Geschichte, dass mich der Trainer zu einem Stellvertreter ernannt hat, aber es sollte so sein, dass jeder im Team ein Führungsspieler ist – und vor allem seine Leistung bringen muss. Das ist das Wichtigste im Fußball. Dann ist es, denke ich, auch nicht wichtig, wer die Binde trägt“, fügt Schuhen hinzu.

Trotz der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal war nicht alles schlecht in dieser Begegnung. Was eventuell für das nächste Liga-Spiel mitgenommen werden kann, darin sind sich beide Spieler einig: die Offensiv-Ansätze. „Wir haben uns ein paar richtig gute Chancen durch Stephan Andrist und ,Cello’ Ziemer rausgespielt – Verbesserungsmöglichkeit besteht natürlich, indem wir die Dinger auch mal reinmachen“, schätzt Ahlschwede ein, und Schuhen ergänzt: „Wir haben befreit aufgespielt. Ansonsten kann man nicht ganz so viel mitnehmen, weil es im Liga-Betrieb anders ist und gegen den FSV Frankfurt ein ganz anderer Fußball gespielt wird. Ich glaube, dass der Gegner defensiv agieren wird.“

Für Ahlschwede ist zudem klar, was die Hanseaten am Sonnabend gegenüber dem Düsseldorf-Spiel (0:3) zu optimieren haben: „Ein bisschen besser verteidigen. Denn das, was wir bis dahin defensiv gezeigt haben, war in Ordnung – jetzt müssen wir den Rest noch hinkriegen. Dann bin ich ganz optimistisch.“

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