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Kolumne : Adiós España, muchas gracias!

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

von
erstellt am 25.Jan.2015 | 21:06 Uhr

Buenos días, ein letztes Mal aus dem La Manga Club. Ich muss schon sagen, 360 Kilometer und mit Hin- und Rückfahrt sechseinhalb Stunden Aufwand für ein Testspiel, das hatte ich auch noch nicht erlebt. Das war ganz schön heftig, auch wenn gegen die Schweizer vom FC Biel/Bienne ein 1:0-„Auswärtssieg“ errungen wurde. Zumal ich mir Gedanken machen musste, wie ich überhaupt zum Spielort Polop hinkomme, ohne mir extra einen Mietwagen holen zu müssen. Letztlich nahm mich Lutz Bongarts in seinem Auto mit, ein hochgeschätzter Fachmann der Sportfotografie mit der Erfahrung von 13 Olympischen Spielen (!) sowie je sieben Fußball-Welt- und -Europameisterschaften (!), der, obgleich aus dem Westen, schon in den 80-er Jahren in der DDR Hansa und Empor Rostock ablichtete.

Danke, Lutz! Auch für das sightseeing-mäßige Highlight des Trainingslagers, denn wir kamen an Benidorm vorbei. Beeindruckend, diese unwirklich anmutende, im wahrsten Sinne des Wortes Hochburg des Massentourismus mal von Dichtem zu sehen. Genauer gesagt diese etwa 350 (!) „Hochburgen“ mit mehr als zwölf Etagen, die sich direkt am Mittelmeer-Strand zu einer Silhouette formieren, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Allein das „Bali“ ragt 186 Meter (!) in den Himmel und ist damit das höchste Hotel Europas.

Eine auch für mich anstrengende, intensive Woche ist nun vorbei. Die kulinarischen Meeres-Überraschungen des „Las Lomas Village“-Restaurants von Thunfisch-Steak bis Tintenfisch in Gestalt von Calamares werde ich sicher ein wenig vermissen, gleichwohl bin ich froh, erst mal wieder zu Hause zu sein. Und damit: Adiós España, muchas gracias!

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