3. Fußball-Liga : Hansa kann die individuellen Fehler nicht abstellen

von 07. Dezember 2020, 15:11 Uhr

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Ein nachdenklicher Hansa-Coach Jens Härtel während der 1:2-Pleite in Wiesbaden: Erneut brachte ein krasser individueller Fehler die Kogge auf die Verliererstraße.
Ein nachdenklicher Hansa-Coach Jens Härtel während der 1:2-Pleite in Wiesbaden: Erneut brachte ein krasser individueller Fehler die Kogge auf die Verliererstraße.

Die Rostocker bringen sich immer wieder um den verdienten Lohn guter Leistungen. Es patzt stets ein anderer Kicker.

Rostock | Fassungslos musste Hansa-Coach Jens Härtel mit ansehen, wie Rostocker Fußball-Drittligist beim 1:2 in Wiesbaden, erneut einen individuellen Fehler produzierte, der zu einem Gegentor führte. "Man denkt schon: Das gibt es doch gar nicht oder täglich grüßt das Murmeltier", sagte der Fußball-Lehrer zur Entstehung des zwischenzeitlichen 1:0 für den SV Wehen Wiesbaden. Statt einer eigenen, aufgrund des Spielverlaufs zu diesem Zeitpunkt völlig verdienten, Führung lagen die Norddeutschen urplötzlich hinten. "Es ist jedes Mal auch ein anderer Spieler. Diesmal war es Jan Löhmannsröben", so Jens Härtel, der beim Verursacher "Unkonzentriertheit und ein bisschen Müdigkeit" vermutete. Zum Abschluss der zweiten englischen Woche ist das vielleicht nicht unnormal. Daher wurmte den Fußball-Lehrer zudem die Tatsache, "dass wir im Moment nicht in der Lage sind, solch einen krassen Fehler auch noch einmal wegverteidigen zu können. Die linke Seite war völlig offen. Es war niemand mehr da, der hätte nach hinten eilen können. Wir machen derzeit zwar Fehler, aber zugleich auch noch Folgefehler. Wir sind eben alles Menschen. Auch ich mache Fehler. Das muss man jetzt akzeptieren und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen". "Wir sind eben alles Menschen. Auch ich mache Fehler. Das muss man jetzt akzeptieren und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen." Des Weiteren passte dem Coach nicht, dass das Team nach dem Rückstand von der Rolle geriet und kurz nach dem Wechsel auch noch das 0:2 kassierte. "Es war natürlich ein bisschen Frust da. Das hat man in der Kabine auch gemerkt, weil alle wussten, dass wir gute 35 Minuten gespielt haben und viele Chancen liegen gelassen haben. Davon konnten sich die Jungs in der Pause nicht lösen und haben dann zu Beginn der zweiten Hälfte die völlig falschen Mittel gewählt. Wir sind in Konter gelaufen und hatten keine gute Balance", so der 51-Jährige, der mit der Umstellung vom 4-4-2- auf ein 3-4-3-System sowie mit seinen Einwechslungen wieder für mehr Stabilität sorgte. Weiterlesen: Hansa verpasst den Sprung an die Spitze Hansa fand zurück ins Spiel und drückte trotz der vorhergehenden Belastungen von vier Spielen in zwölf Tagen vehement auf den Ausgleich, was für die kommenden Aufgaben gehörig Mut geben sollte. "Wir haben in der Schlussphase gesehen, dass die Mannschaft in einen physisch guten Zustand ist. Jetzt haben wir eine normale Woche, werden regenerieren und versuchen, die Köpfe freizubekommen, um uns dann auf Meppen zu konzentrieren. Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, weil mehr drin war. Doch es ist nicht so viel passiert. Wir werden jetzt neuen Hunger entfachen und dann wieder angreifen", so Jens Härtel. ...

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