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3. Fußball-Liga : 5:0-Heimsieg – Hansa dominiert Zwickau

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Fußball-Drittligist Hansa Rostock demütigt schwachen Aufsteiger aus Sachsen

svz.de von
erstellt am 25.Sep.2016 | 16:11 Uhr

Der FC Hansa Rostock holt seinen zweiten Heimsieg in der aktuellen Spielzeit. Mit 5:0 (2:0) besiegen die Hanseaten vor 13 100 Zuschauern den Aufsteiger FSV Zwickau am 9. Spieltag der 3. Fußball-Liga und rücken auf Platz neun der Tabelle vor.

Wenig überraschend ließ Hansa-Coach Christian Brand die 2:0-Erfolgself vom Spiel in Köln auf zehn der elf Positionen unverändert. Einzig Timo Gebhart – der seine gelb-rote Sperre abgesessen hatte – rückte in die Startformation und nahm nominell die Position des auf der Bank sitzenden  Melvin Platje ein. „Wir sind gut reingekommen ins Spiel. Wir haben fünf verschiedene Torschützen, das ist richtig geil, wenn man das sieht. Die gesamte Mannschaft hat eine super Leistung gebracht“, sagte Gebhart, der ein Tor erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte.

Die Hanseaten begannen wie die Feuerwehr zum Beispiel mit einem Sprint von Maximilian Ahlschwede, der nur durch ein Foul nahe der gegnerischen Eckfahne gestoppt werden konnte. Nach einem gut ausgeführten Freistoß von Stefan Wannenwetsch verpasste Marcus Hoffmann die frühe Führung per Kopf. Doch diese sollte kurze Zeit später kommen:  Ahlschwede schickt Stephan Andrist in den gegnerischen Strafraum und der rechte Flügelflitzer wird vom Gegner gelegt – Elfmeter für Hansa. Selbstsicher legt sich Gebhart die Kugel auf den „Punkt“ und netzt in der 5. Minute zur 1:0-Führung ein. „Ich habe mich richtig gefreut. Ich denke, wenn man einen Elfmeter schießen will, muss man 100 Prozent überzeugt sein – und das war ich“, so der Torschütze.

Die Zwickauer gaben sich trotz des frühen Gegentreffers nicht auf, doch wirklich etwas Zählbares sprang nicht heraus. Hingegen waren es die Hausherren, die immer wieder gefährlich vor das Tor von  Zwickaus Johannes Brinkies kamen. So gelang Tommy Grupe nach einem etwas verirrten Ball und Vorarbeit von Gebahrt das 2:0 (16.). Bis zur Pause passierte dann nicht viel.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen zwar die Zwickauer besser aus der Kabine, jedoch sollte sich dies nur  als ein kurzzeitiges Aufbäumen herausstellen. Denn schon in der 59. Minute verwandelt  Andrist nach Vorarbeit von Ahlschwede. Gekrönt wird der dominante Auftritt des FCH durch die Tore vier und fünf des eingewechselten Kerem Bülbül (84.) und Marcus Hoffmann (88.) – Letzterer köpfte nach Ecke von Timo Gebhart ein. 

„Der Trainer hat uns eine gute Ansage nach dem Lotte-Spiel (1:3 – d. Red.)  gegeben, er hat die richtigen Worte gefunden. Wir haben das umgesetzt – zu 100 Prozent und von Anfang an“, schätzte Gebhart ein und fordert: „Jetzt haben wir zwei super Spiele gemacht, aber wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern nun muss auch der Letzte gecheckt haben, was möglich ist, wenn man mal eine Serie startet. Deswegen müssen wir weiter hart arbeiten.“

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