Syrien in den Playoffs : Südkorea und Saudi-Arabien für WM qualifiziert

Im Spiel gegen Syrien erreichte Iran im Azadi Stadium in Teheran mit Heimvorteil ein 2:2.  
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Im Spiel gegen Syrien erreichte Iran im Azadi Stadium in Teheran mit Heimvorteil ein 2:2.  

Südkorea und Saudi-Arabien haben sich für die Fußball-WM 2018 in Russland qualifiziert. In Taschkent reichte den Südkoreanern von Trainer Shin Tae-Yong ein 0:0 gegen Usbekistan, um sich in der Asien-Staffel 1 als Zweiter hinter dem Iran das Ticket für die WM 2018 zu sichern.

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05. September 2017, 21:28 Uhr

Südkorea ist damit zum zehnten Mal bei einer WM dabei. Der deutsche Trainer Ulli Stielike hatte das Team von 2014 bis Juni dieses Jahres betreut, war nach drei Niederlagen in den ersten acht Spielen jedoch im Juni entlassen worden.

Saudi-Arabien setzte sich in Dschidda mit 1:0 (0:0) gegen das bereits qualifizierte Japan durch und holte so die entscheidenden Punkte, um sich in der Asien-Staffel 2 den zweiten Platz zu sichern. Fahad Al Muwallad erzielte in der 63. Minute den Siegtreffer und sicherte seinem Heimatland die fünfte WM-Teilnahme.

Syrien verpasste am zehnten und letzten Spieltag durch ein 2:2 (1:1) im Iran zwar die direkte WM-Qualifikation, rettete sich in letzter Minute jedoch noch als Gruppendritter in die Playoffs. Dort treffen sie auf Australien, das zum Abschluss 2:1 (0:0) in Melbourne gegen Thailand gewann. Der Sieger dieses Duells trifft in einer weiteren interkontinentalen Playoff-Runde auf den Vierten aus Nord- und Mittelamerika. Omar Al Soma hatte erst in der dritten Minute der Nachspielzeit für Syrien den Ausgleich erzielt.

Neben Südkorea und Saudi-Arabien sind Gastgeber Russland, Belgien, Mexiko, Brasilien, Japan und der Iran sicher bei der WM dabei. Die deutsche Nationalmannschaft kann sich mit einem Punktgewinn in ihrem vorletzten Gruppenspiel am 5. Oktober in Nordirland für das Turnier qualifizieren.

WM-Qualifikation Asien

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