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Trotz Blamage : Storck bleibt Ungarns Nationaltrainer

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Trotz der blamablen 0:1-Niederlage gegen Andorra in der WM-Qualifikation vor fünf Tagen bleibt der Deutsche Bernd Storck weiterhin Nationaltrainer Ungarns.

«Er verdient eine zweite Chance», erklärte Sandor Csanyi, der Präsident des Ungarischen Fußball-Verbands (MLSZ) im staatlichen Sport-TV-Kanal M4. Zuvor hatte Storck in einer mehrstündigen Sitzung des MLSZ-Vorstands Rechenschaft über seine Arbeit abgelegt. 

Der deutsche Trainer habe bereits unmittelbar nach der Niederlage in Andorra am vergangenen Samstag dem Verband seinen Rücktritt angeboten, sagte Csanyi. Er habe ihn aber gebeten, dies vor der Vorstandssitzung am Donnerstag nicht öffentlich zu machen. «Nicht nur als Nationaltrainer, sondern auch als Sportdirektor des Verbands, dem auch der Nachwuchs anvertraut ist, hat er eine ausgezeichnete Leistung erbracht», fügte Csanyi hinzu.

Storck ist seit Juli 2015 Ungarns Nationaltrainer. Bei der Europameisterschaft im Sommer des Vorjahrs überstand die magyarische Auswahl die Gruppenphase ungeschlagen und schied erst im Achtelfinale gegen Belgien (0:4) aus. Doch zuletzt blieb sie ohne Fortune - die Niederlage gegen Andorra bedeutet zudem, dass die WM-Teilnahme 2018 in Russland für die Ungarn praktisch passé ist.

Csanyi lt. Webseite von M4, Ung.

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erstellt am 16.Jun.2017 | 08:03 Uhr

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