Dialog statt Boykott : DFB will in Russland «Botschaften senden»

Reinhard Grindel setzt mit dem DFB bei der WM auf Dialog statt Boykott. Eintracht Frankfurt Fußball AG
Reinhard Grindel setzt mit dem DFB bei der WM auf Dialog statt Boykott. Eintracht Frankfurt Fußball AG

Auch über die vier Eckfahnen hinaus wollen der Deutsche Fußball-Bund und seine Nationalmannschaft in Russland «die richtigen Botschaften senden». Das betonte Verbands-Präsident Reinhard Grindel in der offiziellen Team-Broschüre, die am 13. Juni online erschien.

svz.de von
13. Juni 2018, 10:30 Uhr

«Wir setzen auf den Dialog, nicht den Boykott. Die WM in Russland wird zu vielen Kontakten zwischen Russen und den Fußballfans aus aller Welt führen», betonte Grindel: «Das kann ein Land verändern, zumindest wird es eine Vielzahl von neuen Erfahrungen, Eindrücken und Anregungen ins Land bringen.»

Der DFB werde sich in Russland zahlreichen sozialen Projekten widmen und zivilgesellschaftlich Akzente setzen, versicherte der DFB-Chef. Dazu arbeite der Fußball-Verband in Russland mit dem Goethe-Institut, den politischen Stiftungen und auch Nicht-Regierungsorganisationen zusammen. «Wir wollen auch in Russland die Werte des Fußballs leben: Fair Play, Respekt und Toleranz», sagte Grindel.

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