Vorfall gegen Albanien : Calhanoglu verteidigt Militärgruß: Kein politisches Zeichen

Sorgte erneut für Diskussion: Der Salut-Jubel türkischer Fußball-Nationalspieler. /AP/dpa
Sorgte erneut für Diskussion: Der Salut-Jubel türkischer Fußball-Nationalspieler. /AP/dpa

Der türkische Fußball-Nationalspieler Hakan Calhanoglu hat den Salut-Jubel während des EM-Qualifikationsspiels gegen Albanien verteidigt.

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19. November 2019, 16:45 Uhr

«Es war einfach ein Gruß an unser Militär», sagte der Profi vom AC Mailand in einem Interview der «Sport Bild». Der Gruß sei weder als politisches Zeichen, noch als Provokation zu verstehen, sagte der 25-Jährige.

«Wir wollten mit dem Gruß unsere Soldaten motivieren, dass sie wieder gesund zurückkommen.» Als Fußballer spreche er nur ungern über Politik, aber er fände es schade, wenn die türkischen Spieler jetzt in einem schlechten Licht dastünden, erläuterte der ehemalige HSV-Profi.

Mehrere Profis hatten zuletzt mit ihrem Salut-Jubel für die bei der Militäroffensive in Nordsyrien im Einsatz befindlichen Soldaten für Aufsehen gesorgt und die UEFA zu einer Untersuchung veranlasst. Die Aktion wurde mehrfach auch in den unteren Spielklassen nachgeahmt und löste eine kontroverse Debatte über politische Statements im Fußball aus. Internationale Medien kritisierten den als politisches Bekenntnis interpretierten militärischen Gruß scharf.

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