Rücktritt vom Rücktritt? : Franck Ribery bewirbt sich um WM-Platz in Frankreichs Nationalelf

Bayerns Franck Ribery hat sich um einen WM-Platz in Frankreichs Kader beworben. Hintergrund ist ein E-Mail-Eklat rund um Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain.

Bayerns Franck Ribery hat sich um einen WM-Platz in Frankreichs Kader beworben. Hintergrund ist ein E-Mail-Eklat rund um Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain.

Franck Ribery hat sich für einen Platz in Frankreichs WM-Kader beworben. Im Vorfeld gab es Unruhen in der Mannschaft.

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24. Mai 2018, 11:29 Uhr

In Frankreichs Nationalmannschaft gibt es kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft in Russland teaminterne Unruhen. In der vergangenen Woche hatte Nationaltrainer Didier Deschamps seinen 23-köpfigen Kader nominiert. Für den Fall, dass sich einer der Nominierten verletzen sollte, erstellte er außerdem eine Liste mit elf Spielern, die auf Abruf bereitstehen sollten.

Rabiot will kein Reservist sein

Auch der 23-Jährige Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain stand auf dieser Liste. Doch mit seiner Reservisten-Rolle wollte sich der Mittelfeld-Spieler nicht zufrieden geben. In einer E-Mail teilte er Deschamps mit, dass er als Reservist nicht zur Verfügung stehe. Der Nationalcoach bestätigte, dass er eine Mail von Rabiot erhalten habe. Er sprach von einem "schweren Fehler" des PSG-Stars: "Ich verstehe seine große Enttäuschung, aber die Nationalmannschaft steht über allem." 

Unterdessen meldete sich Franck Ribery auf Twitter zu Wort. Der Bayern-Spieler urlaubt gerade auf Ibiza, wo er von der E-Mail-Affäre um Rabiot erfahren hatte. "Ich bin auf Ibiza und wurde gerade angerufen. Es ist ein Platz in der Reserve frei? Oh Didier, ich bin bereit!! Komm schon", schrieb der 35-Jährige, der 2014 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war.

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Dass Deschamps wirklich auf Ribery zurückgreift und der sein Angebot auch ernst meinte, bleibt allerdings zu bezweifeln.

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