Fussball : Wenn Drittligisten stolpern…

Keeper Kevin Kunz streckt sich vergeblich. Am Ende scheidet sein Chemnitzer FC im Achtelfinale des sächsischen Landespokals durchein 1:2 beim Regionalligisten VfB Auerbach aus.
Keeper Kevin Kunz streckt sich vergeblich. Am Ende scheidet sein Chemnitzer FC im Achtelfinale des sächsischen Landespokals durchein 1:2 beim Regionalligisten VfB Auerbach aus.

Landespokal-Wettbewerbe der Fußballer gehen in die entscheidende Phase

svz.de von
18. April 2018, 05:00 Uhr

Was für Europas Spitzenmannschaften die Champions League ist, ist für viele Amateurmannschaften der Landespokal. Denn für die „Kleinen“ bietet dieser Wettbewerb die Chance, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Dabei bleiben nicht selten auch die Drittligisten auf der Strecke. Vor wenigen Tagen sorgte gerade Regionalligist SV Drochtersen/Assel (7:6 nach Elfmeterschießen gegen den VfL Osnabrück) für eine Überraschung.

In der laufenden Saison sind bereits zwölf von 19 Drittligisten (die junge Truppe aus Bremen ist als zweite Werder-Mannschaft im Landes-Pokal nicht startberechtigt) aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

DFB-Pokal adé hieß es so zum Beispiel auch für die Ost-Drittligisten Chemnitzer FC, Hallescher FC, Rot-Weiß Erfurt. Während Erfurt mit einem 1:2 im Achtelfinale bei Carl Zeiss Jena und Halle mit einem 0:1 im Viertelfinale gegen den 1. FC Magdeburg aber sozusagen ein Aus auf Augenhöhe ereilte, flog Chemnitz gegen einen „Kleinen“ raus. Bereits im Achtelfinale war beim VfB Auerbach (derzeit 16. der Regionalliga) nach einem 1:2 Endstation für den CFC.

Aber auch das Drittliga-Spitzenteam SV Wehen Wiesbaden scheiterte gegen einen Underdog: Der TSV Steinbach bezwang den Zweitliga-Aspiranten mit 2:0.

Gegen unterklassige Mannschaften zu spielen, ist ohnehin oftmals kein Spaziergang. Neigt die favorisierte Mannschaft dann auch noch zur Überheblichkeit, kann es schnell ungemütlich werden. Wie auch für den FSV Zwickau und Coach Torsten Ziegner, dessen Team im Achtelfinale an der BSG Chemie Leipzig scheiterte. Ebenfalls bereits ausgeschieden sind Unterhaching, die Würzburger Kickers, die Sportfreunde Lotte, der SV Meppen, Preußen Münster und der VfR Aalen.

Die Drittliga-Topteams SC Paderborn, 1. FC Magdeburg und Karlsruher SC sind noch im Rennen. Genauso wie Sonnenhof Großaspach, der FC Carl Zeiss Jena, Fortuna Köln und der FC Hansa Rostock, der bekanntlich am 9. Mai um 14 Uhr im Halbfinalspiel beim Oberligisten Torgelower FC Greif gefordert ist.


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