Viel Bewegung auf dem Transfermarkt der 3. Liga

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23. Juli 2014, 17:59 Uhr

Die einen setzen auf Bewährtes, die anderen präsentieren völlig neue Teams. Am Samstag startet die 3. Fußball-Liga wieder einmal mit zahlreichen Wechseln in die neue Saison. Bis Dienstagmittag tätigten die 20 Vereine bislang 429 Transfers (203 Zu-, 226 Abgängen). Letztes Jahr waren es zum Saisonstart 425 Transfers (198 Zu-, 227 Abgänge). Bis zum Ende der Wechselperiode am 2. September kann und wird sich aber noch einiges tun. Zweitliga-Absteiger Energie Cottbus verpflichtete 20 Spieler und rekordverdächtige 24 Profis verließen Cottbus. Zudem sind Trainer Stefan Krämer und Präsident Wolfgang Neubert neu im Amt. Beim Leidensgefährten in Dresden versammelt der neue Dynamo-Coach Stefan Böger ebenfalls einen komplett überarbeiteten Kader. Er setzt auf eine stark verjüngte Mannschaft. Mit Jannik Müller (1. FC Köln), Dennis Erdmann (FC Schalke 04) und Luca Dürholtz (Bayer Leverkusen) bediente sich Dresden vor allem bei zweiten Mannschaften von Bundesliga-Clubs. Einzig Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld hat es geschafft seinen Kader weitgehend beisammen zu halten. Auch Trainer Norbert Meier bleibt. Mit Florian Dick vom 1. FC Kaiserslautern und Peer Kluge von Hertha BSC wurden sogar zwei erfahrene Spieler verpflichtet. Gleiches gilt für den Halleschen FC, der sich mit Ivica Banovic von Energie Cottbus verstärkte und bis auf den ausgeliehenen Francky Sembolo, der durch Osayamen Osawe ersetzt wird, alle Stammspieler halten konnte. Einen großen Aderlass musste die SpVgg Unterhaching hinnehmen, die sich immer mehr zum Ausbildungsverein der Liga entwickelt.

Immerhin bezahlte Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim für Janik Haberer eine halbe Million Euro. Ansonsten musste man viele Talente zur Konkurrenz ziehen lassen. Auffällig ist, dass einige Trainer ihre Beziehung zu ihren ehemaligen Vereinen verstärkt nutzen. Der SV Wehen Wiesbaden bediente sich gleich dreimal beim VfB Stuttgart II, wo Wehens Coach Marc Kienle bis vor zwei Jahren im Nachwuchs arbeitete. Auch Maik Walpurgis vom VfL Osnabrück holte, wie im Vorjahr, drei Spieler von seinem Ex-Club, Regionalligist Sportfreunde Lotte. Zurückhaltend zeigen sich bislang die Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach und Fortuna Köln. Neben Halle setzen von den etablierten Drittligisten vor allem die Stuttgarter Kickers und Preußen Münster auf Konstanz. Auch Holstein Kiel, Rot-Weiß Erfurt und Hansa Rostock tätigten nur wenige Transfers, zogen aber einige Nachwuchsspieler zur ersten Mannschaft.

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