3. Fußball-Liga : Hansa nimmt souverän Revanche

Der entscheidende Moment: Der Rostocker David Blacha ist der Borussen-Abwehr entwischt und schiebt abgezockt zum 1:0-Siegtreffer für den FC Hansa ein.
Der entscheidende Moment: Der Rostocker David Blacha ist der Borussen-Abwehr entwischt und schiebt abgezockt zum 1:0-Siegtreffer für den FC Hansa ein.

Rostocker gewinnen bei Borussia Dortmund II dank eines Treffers von David Blacha verdient mit 1:0.

svz.de von
09. März 2014, 20:46 Uhr

Der FC Hansa hat gestern am 28. Spieltag der 3. Fußball-Liga 2013/14 bei Borussia Dortmund II mit 1:0 (1:0) gewonnen und sich damit für die 1:2-Niederlage im Hinspiel revanchiert. Das goldene Tor erzielte David Blacha (40.).

Zwei Veränderungen gab es in der Rostocker Start-Elf im Vergleich zum 1:2 gegen Chemnitz. Innenverteidiger Steven Ruprecht (statt seiner Sebastian Pelzer in der Start-Elf) nahm ebenso auf der Bank Platz wie Johan Plat, für den Mustafa Kucukovic stürmte. Allerdings nicht lange: Schon nach fünf Minuten war für den Deutsch-Bosnier Schluss, nachdem er sich eine Wadenverletzung zugezogen hatte. Für ihn kam Plat in die Partie. Etwas überraschend kehrte Noël Alexandre Mendy nach verbüßter Gelb-Sperre nicht auf die Rechtsverteidiger-Position zurück, Robin Krauße durfte erneut beginnen.

Im altehrwürdigen Stadion „Rote Erde“, in einem Baudenkmal ohne Anzeigetafel, passierte zunächst nicht allzu viel. Nach gut einer Viertelstunde attackierten die Rostocker die Jung-Borussen früher und wurden allmählich schwungvoller. Genau in dieser „Aufbruchsphase“ hätte Hansa allerdings beinahe ein Gegentor kassiert, als Derstroff mit einem „Pfund“ aus 20 Metern die Latte des Gäste-Kastens traf (25.). Das Team ganz in Blau ließ sich davon aber ebenso wenig irritieren wie von dem unebenen Platz und war weiter bemüht, zu einem klaren Spielaufbau zu finden. Immer wieder schaltete sich dabei Krauße beherzt in die Angriffe ein. So in der 34. Minute, als die Kugel über die Zwischenstation Halil Savran in bester Schussposition Plat vor die Füße rollte, doch er scheiterte an BVB-II-Keeper Alomerovic. Kurz darauf abermals Krauße mit der Hacke auf Julian Jakobs, dessen Eingabe landete beim aufgerückten Shervin Radjabali-Fardi, aber der traf den Ball nur unzulänglich (36.).

Nicht unverdient fiel schließlich das 1:0 für die Ostseestädter: Blacha hatte erfolgreich auf einen Fehler des Dortmunders Nyarko spekuliert, umlief ihn, und dann machte er es ganz einfach und gerade deshalb genial, schob flach ein (40.). Der FCH hatte alle Vorteile in der Hand. Denn immer, wenn Blacha zuvor getroffen hatte, hieß der Sieger Hansa Rostock…

Mit diesem Wissen im Hinterkopf und dem entsprechenden Selbstbewusstsein spielten die Mecklenburger nach der Pause kontrolliert auf das 2:0. Mehrere Ecken sprangen dabei heraus, bei einer gelangte Plat zum Abschluss, aber ein Dortmunder wehrte ab (63.). Ein weiterer Treffer fiel zwar nicht, doch die Gäste hatten dieses „Heimspiel“ vor ihren 2300 sangesgewaltigen Fans (insgesamt 4061 Besucher) sicher unter Kontrolle. Die Westfalen wurden nur noch ein einziges Mal halbwegs gefährlich, aber Jörg Hahnel wischte den Ball mit einer Hand weg (80.). So blieb es beim verdienten siebenten Auswärtssieg.

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