Struktur Regionalliga : Drittliga-Vereine: Reform darf kein „Flickschustern“ werden

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26. September 2017, 21:00 Uhr

Die Vereine und der Vereinsvertreterkreis der 3. Fußball-Liga haben sich mit den Diskussionen um die Struktur der Regionalliga und die mögliche Veränderung der Aufstiegsregelung befasst.

„Das Ziel einer Reform muss es sein, dass neben einer Neuregelung der bestehenden Aufstiegsregelung aus der Regionalliga, auch die Professionalisierung der 3. Liga vorangetrieben wird. Es ist unannehmbar, dass die 3. Liga in diesem Prozess nicht in Gremien oder bei Abstimmungen Gehör findet. Der FC Hansa bedankt sich für das Engagement aller Vertreter, durch das aus eigenem Antrieb heraus eine einheitliche Position zu diesem so heiklen Thema aufgebaut werden konnte“, sagte Robert Marien, Hansa-Vorstandsvorsitzender.

Die Vertreter einigten sich darauf, dass ein Eingriff in das etablierte Konzept der Spielklasse durch eine Erhöhung der Absteigerzahl eine Gefahr für die wirtschaftliche Stabilität der Liga und die Vereine darstellen. „Der angestoßene Prozess darf nicht zu einem ,Flickschustern‘ führen, sondern muss vielmehr dazu dienen, alle Ligen zu stärken. Dies bedarf auch seitens des Deutschen Fußball-Bundes erhebliche Anstrengungen, die dringend über Lippenbekenntnisse hinaus reichen müssen“, so Marien.

Vielmehr soll die Struktur der Regionalliga inhaltlich angegangen werden: So solle diese auf maximal drei Staffeln reduziert werden. Folgerichtig würden drei Meister aufsteigen und weiterhin drei Vereine aus der 3. Liga absteigen. Ein weiteres Modell für die Drittliga-Vertreter bestünde aus vier Absteigern und vier Regionalliga-Staffeln. Eine Erhöhung um mehr als einen Absteiger sowie eine damit verbundene Aufstockung der Liga sei hingegen keine Option.



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