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Nach DFB-Gesprächsangebot : Zahlreiche Protestaktionen der Fans in Stadien

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Auch nach dem Vorstoß von DFB-Präsident Reinhard Grindel, in Zukunft auf Kollektivstrafen verzichten zu wollen, und dem Gesprächsangebot an Fans haben zahlreiche Zuschauer am Samstag gegen den Verband protestiert.

svz.de von
erstellt am 19.Aug.2017 | 16:20 Uhr

In Stadien der ersten, zweiten und dritten Liga hingen Plakate mit heftiger Kritik am Deutschen Fußball-Bund.

In Wolfsburg brüllten die Fans beider Clubs vor dem Spiel zwischen dem VfL und Borussia Dortmund minutenlang im Kanon «Scheiß DFB». In der Wolfsburger Kurve hingen Plakate mit der Aufschrift: «Was uns an euch stört...», «Eure Zerstückelung des Bundesligaspieltages! Pro Samstags 15:30!!!» und «Fick Dich DFB!».

Letzteres hatten auch die Dortmunder ausgerollt. Dazu: «Unsere Probleme mit euch? Vielseitig:» «Korrupte Funktionäre», «Zaunfahnenverbote», «Stadionverbote», «Bewährungsstrafen», «Spieltagszerstückelung», «Eure Maßnahmen gegen uns? Scheinheilig!».

Bereits am Freitag war es bei den Zweitliga-Spielen zwischen Darmstadt 98 und dem FC St. Pauli (3:0) und Eintracht Braunschweig gegen Erzgebirge Aue (1:1) zu heftigen Unmutsäußerungen gekommen.

Zuletzt hatte der DFB im Streit um die zunehmenden Krawalle in den Stadien einen großen Schritt auf die umstrittene Ultra-Bewegung zugemacht. Kollektivstrafen für Fans soll es laut DFB-Chef Grindel zumindest vorerst nicht mehr geben. Zudem wolle man «einen Dialog mit allen Fangruppen führen», wie Grindel während der Partie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen (3:1) im ZDF bekräftigte.

Mitteilung des DFB

Pistorius-Aussagen in der Sport Bild

Homepage von Pro Fans

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