Aufsichtsrat beim FC Bayern : Rummenigge zu Kahn-Spekulationen: Wichtig ist, was er will

Bei der Vorstellung des neuen Mannschaftsbusses äußerte sich Karl-Heinz Rummenigge auch zu anderen Themmen.  
Bei der Vorstellung des neuen Mannschaftsbusses äußerte sich Karl-Heinz Rummenigge auch zu anderen Themmen.  

Karl-Heinz Rummenigge hält sich in der Spekulation um eine Rückkehr von Oliver Kahn zurück. Die Entscheidung über seine eigene Bayern-Zukunft rückt dagegen näher. Sein Missfallen drückt er über den Ribéry-Fehltritt nach dem Dortmund-Spiel aus.

svz.de von
22. November 2018, 21:46 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge sieht nach den Spekulationen um einen Posten von Oliver Kahn beim FC Bayern München den ehemaligen Kapitän selbst und den Aufsichtsrat beim Rekordmeister gefragt.

«Olli hat eine großartige Karriere als Fußballer hinter sich. Er hat anschließend auch ein Studium gemacht. Es ist wichtig, was er von seiner Zukunft will», sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Meisters bei der offiziellen Übergabe des neuen Mannschaftsbusses an den Verein.

Eine Rückkehr von Kahn in eine verantwortliche Position beim FC Bayern war immer mal ein Thema, zuletzt wurde wiederholt darüber spekuliert. Stellung dazu könne er bei allem Verständnis für das Interesse nicht nehmen, sagte Rummenigge.

Der Aufsichtsrat des Vereins um den Vorsitzenden Uli Hoeneß werde entscheiden, wie die «ganzen Zukunftsgeschichten ausgehen werden. Dass der Aufsichtsrat sich in dieser Richtung Gedanken machen muss und wird, ist das Normalste der Welt», sagte Rummenigge. «Das ist eine wichtige Aufgabe des Aufsichtsrats, die Zukunft zu diskutieren und dementsprechend zu entscheiden.» Kahn sei ein «extrem wichtiger Spieler in der Geschichte von Bayern München gewesen».

Rummenigge selbst will sich bald konkrete Gedanken um die Verlängerung seines bis zum 31. Dezember 2019 laufenden Vertrags machen. «Ich kann grundsätzlich sagen, dass Uli und ein paar andere Mitglieder des Aufsichtsrates mich gebeten haben, darüber nachzudenken, meinen Vertrag zu verlängern. Das werde ich jetzt in nächster Zeit tun und dann werde ich mit Uli das Gespräch führen», sagte Rummenigge.

Angesprochen auf den Ausraster von Franck Ribéry nach dem Dortmund-Spiel, als der Franzose einen TV-Mann aus seiner Heimat angegangen war, ließ Rummenigge seinen Unmut erkennen. «Ich kann bestätigen, dass wir das auch nicht als so toll empfunden haben, was Franck nach dem Spiel in Dortmund gemacht hat», sagte der 63-Jährige und warb auch um Verständnis. Das sei in der Emotion passiert und nach der Entschuldigung sei die Sache für den französischen Journalisten erledigt gewesen.

Zu einem anderen Vorfall des Franzosen nach dem Leverkusen-Spiel am 15. September und der Auseinandersetzung mit einem Journalisten vermochte Rummenigge nicht viel zu sagen. «Er habe von dem Vorfall gehört. Er habe aber keine Kenntnis, ob an der Geschichte etwas dran sei oder ob das ein Gerücht sei, sagte Rummenigge.

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