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Einflussnahme befürchtet : HSV muss der DFL Kühnes Rolle bei Transfers erklären

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Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein Stellungnahme zum Investor und Teilhaber Klaus-Michael Kühne abgeben, wie der HSV bestätigte.

svz.de von
erstellt am 25.Aug.2017 | 19:43 Uhr

Der Liga-Verband fordert die Hamburger auf, Kühnes Rolle bei der Verpflichtung von Offensivspieler André Hahn und der Vertragsverlängerung von Mittelstürmer Bobby Wood zu erklären.

Der Milliardär hatte unlängst in einem Interview des TV-Senders «Sky» gesagt, er habe dem HSV wegen Wood «zu der Verlängerung geraten und gesagt, dass ich André Hahn nur finanziere, wenn ihr Wood haltet».

Die DFL befürchtet in diesem Fall eine unerlaubte Einflussnahme des Geldgebers. Der Ligaverband untersagt in der 50+1-Regel, dass Investoren ungeachtet der Höhe ihrer Anteile die Stimmenmehrheit an einem Verein erlangen.

Laut HSV gibt es keine Verquickung der beiden Spieler-Personalien. Kühne habe sich lediglich unglücklich ausgedrückt. Das wollen die Hamburger der DFL in den nächsten Tagen schriftlich mitteilen.

Hahn und Wood werden von Spielerberater Volker Struth betreut. Struth gilt als Vertrauter Kühnes, hatte aber vor einigen Monaten erklärt, dass er nicht mehr Kühnes Berater sei.

Kader HSV

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