«We kick Corona» : Goretzka und Kimmich: «Jede Tat, jede gute Geste» zählt

Joshua Kimmich (l) und Leon Goretzka haben die Spenden-Aktion «We kick Corona» ins Leben gerufen. /dpa
Joshua Kimmich (l) und Leon Goretzka haben die Spenden-Aktion «We kick Corona» ins Leben gerufen. /dpa

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich hoffen durch ihre Initiative «We kick Corona» auf viele weitere Unterstützer.

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24. März 2020, 15:51 Uhr

«Wir als Fußballer haben ganz besonders die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und auch ein Stück weit voranzugehen. Es gibt aber auch andere Menschen, die finanziell gut aufgestellt sind und helfen können», sagte Kimmich dem «Spiegel» in einem Interview. «Und zudem zählt in diesen Zeiten jede Tat, jede gute Geste. Jede Hilfe ist richtig. Unsere Initiative geht zwar von uns beiden aus, aber es sind nicht nur Fußballspieler, die spenden.»

Die beiden 25 Jahre alten Bayern-Akteure Goretzka und Kimmich hatten in Zeiten der Coronavirus-Krise am Freitag selbst den Start-Betrag von einer Million Euro gespendet. Bereits nach einem Wochenende hatten sich viele Fußballprofis und weitere Privatspender den Bayern-Stars angeschlossen und insgesamt mehr als drei Millionen Euro an karitative Vereine und deren soziale Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gespendet. «Auf dem Platz können wir jeden schlagen. Aber Corona schlagen wir nur gemeinsam!», betitelte Goretzka die Aktion.

«Wir haben mittlerweile über 500 Privatspender, die teilweise kleinere Beträge gespendet haben. Die sind genauso viel wert, wenn nicht sogar mehr als die Spenden der Sportler», sagte Goretzka. «Das ist der Sinn der Initiative: Wir wollen alle erreichen. Es ist ein großes Privileg, in Krisenzeiten so helfen zu können. Wir haben die Hoffnung, dass sich noch viele anschließen werden.»

Nationalmannschaftskollege Timo Werner unterstützt die Spenden-Initiative «We kick Corona». Für den 24-Jährigen von RB Leipzig sei dies «absolute Ehrensache», wie Werner auf seiner Facebookseite mitteilte. «In diesen schwierigen Zeiten müssen alle zusammenhalten und wir Fußballer möchten hier unsere Solidarität zum Ausdruck bringen», sagte Werner. Er möchte einen Teil dazu beitragen, dass insbesondere sozialen Einrichtungen geholfen wird.

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