Protest erfolgreich : DFB mildert Sperre für Freiburger Ravet

Yoric Ravet (l) bekommt von Schiedsrichter Benjamin Cortus (r) nach Videobeweis die rote Karte.
Yoric Ravet (l) bekommt von Schiedsrichter Benjamin Cortus (r) nach Videobeweis die rote Karte.

Nach dem Protest des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Sperre gegen den Mittelfeldspieler Yoric Ravet abgemildert.

svz.de von
19. September 2017, 17:27 Uhr

Anstatt der anfangs verhängten Vier-Spiele-Sperre muss der 28-Jährige jetzt nur noch drei Spiele sicher aussetzen, wie der DFB mitteilte. Der Franzose würde nur dann auch für ein viertes Spiel gesperrt, sollte er bis zum 31. März 2018 eine weitere Rote Karte in einem Meisterschaftsspiel kassieren. Der SC Freiburg hat die Entscheidung bereits akzeptiert.

In der Partie zwischen Freiburg und Borussia Dortmund war Ravet Anfang September für ein Foul an Marcel Schmelzer vom Platz geschickt worden. Anschließend sperrte ihn der DFB für vier Spiele, wogegen die Freiburger allerdings Protest einlegten. Ravet spiele seit vielen Jahren im europäischen Fußball und sei nie durch eine Rote oder Gelb-Rote Karte negativ aufgefallen. «Er gilt nachweislich als ein fairer Spieler», begründete der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, die Entscheidung.

Deutscher Fußball-Bund

Pressemitteilung

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