Statistik und Personal : Der 12. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Bayern-Star Arjen Robben beim Training.
Bayern-Star Arjen Robben beim Training.

Der 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird mit der Partie Bayer Leverkusen gegen den VfB Stuttgart eröffnet: Die restlichen Begegnungen im Überblick:

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23. November 2018, 16:09 Uhr

FC Bayern München - Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Bayern gehen als Fünfter und mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Dortmund ins Duell mit dem Aufsteiger, der zuletzt 4:1 gegen Hertha BSC gewinnen konnte.

STATISTIK: Fortuna-Coach Funkel verlor als Trainer 21 von 28 Bundesligaspielen gegen den FC Bayern.

PERSONAL: Robben ist bei den Münchnern wieder fit. Coman und Thiago sind nach Verletzungen noch keine Option. Der Fortuna fehlen Sobottka und Hoffmann, Ayhan ist fraglich.

BESONDERES: Seit mehr als zwei Monaten warten die Bayern auf einen Liga-Heimsieg: 1:1 gegen Augsburg, 0:3 gegen Gladbach und 1:1 gegen Freiburg lauteten die letzten Ergebnisse.

Hertha BSC - TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Hertha will nach fünf sieglosen Spielen hintereinander wieder einmal drei Punkte holen. Die Hoffenheimer können mit einem Auswärtssieg erstmals in dieser Spielzeit in die Königsklassen-Ränge vorstoßen.

PERSONAL: Hertha hofft, Mittelfeldspieler Grujic wieder einsetzen zu können, wenngleich er voraussichtlich nicht über die volle Distanz gehen wird. Hoffenheim kann aus dem Vollen schöpfen, Abwehrspieler Geiger und Mittelfeldmann Hübner fallen aber weiterhin aus.

STATISTIK: Bei bisher acht Begegnungen in Berlin gab es drei Siege der Hertha, drei Auswärtserfolge von Hoffenheim und zwei Unentschieden. Insgesamt gab es in 16 Duellen fünf Hertha-Erfolge, sieben Mal ging Hoffenheim als Sieger vom Platz, vier Mal trennten sich die Teams unentschieden.

BESONDERES: Die Sanktionen gegen die Berliner Fans hat die Vereinsführung wieder aufgehoben. Sie dürfen wieder mit Bannern, Spruchbändern und Fahnen in die Ostkurve.

FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Spitzenreiter BVB ist nach dem Sieg gegen den FC Bayern weiter ungeschlagen. Die Mainzer gehen nach Erfolgen gegen Bremen und in Freiburg selbstbewusst in die Partie.

STATISTIK: Mainz hat Dortmund in bester Erinnerung: Am 5. Mai landete man ein 2:1 beim BVB und sicherte sich den Klassenverbleib. Zuhause steht die Bilanz bei drei Erfolgen, drei Remis und sechs Niederlagen.

PERSONAL: Bei Mainz ist der Einsatz von Torhüter Zentner (Magen-Darm-Infekt) fraglich. BVB-Coach Favre hat bis auf Schmelzer alle Profis zur Verfügung.

BESONDERES: Diallo, der im Sommer von den Rheinpfälzern nach Dortmund wechselte, kehrt erstmals nach Mainz zurück.

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die formstarken Frankfurter wollen auf Rang vier ihre Position in der Champions-League-Region festigen. Für Augsburg geht es darum, den Vier-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegszone auszubauen.

STATISTIK: Frankfurt hat nur zwei von zwölf Bundesligaspielen gegen den FCA gewonnen. Schlechter ist die Bilanz gegen kein anderes Team der 1. Liga. In Augsburg gelang in sechs Spielen noch kein Dreier.

PERSONAL: Der FCA bangt um Stürmer Finnbogason (Adduktorenblessur). Die Eintracht kann dieselbe Elf wie beim 3:0 gegen Schalke aufbieten.

BESONDERES: Augsburg steht vor dem 250. Spiel in der Bundesliga. Frankfurt hat in der Historie mehr als sechsmal so viele Partien bestritten (1673).

VfL Wolfsburg - RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Wolfsburg gewann nur eines seiner vergangenen neun Bundesliga-Spiele. Leipzig ist seit zehn Spieltagen unbesiegt.

PERSONAL: Der VfL muss seine Abwehr umbauen. Tisserand ist verletzt und William formschwach.

STATISTIK: Erst sechsmal spielten beide in Bundesliga und DFB-Pokal gegeneinander. Wolfsburg gewann davon nur ein Spiel.

BESONDERES: Der Franzosen-Boom in den Liga zeigt sich besonders gut bei diesen Vereinen. Beide haben je vier Spieler aus dem Land des Weltmeisters im Kader.

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Der Vizemeister der Vorsaison erlitt beim 0:3 in Frankfurt einen Rückschlag und hat wie der Aufsteiger erst zehn Punkte auf dem Konto.

STATISTIK: In der Arena konnte der «Club» noch nie gewinnen. Neun Schalker Heimsiege und drei Unentschieden stehen seit 2001 zu Buche. Der letzte Nürnberger Sieg auf Schalke liegt sogar 25 Jahre zurück.

PERSONAL: Schalke muss in Uth, Embolo und Teuchert gleich auf drei Stürmer verzichten. Oczipka könnte nach seiner Leisten-Operation sein Saisondebüt feiern. Der FCN kann wieder auf Angreifer Ishak bauen.

BESONDERES: Schalke stellt mit nur acht Treffern den schwächsten Angriff der Liga. Der Ex-Nürnberger Torjäger Burgstaller traf in dieser Bundesliga-Saison erst einmal.

SC Freiburg - Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem 1:3 gegen Mainz 05 könnte Freiburg bei einer weiteren Niederlage in Richtung Abstiegszone abrutschen. Werder braucht nach drei Niederlagen in Serie einen Sieg, um den Kontakt zu den Europapokalplätzen zu halten.

STATISTIK: Freiburgs höchste Heimniederlagen waren dreimal ein 0:6 - zweimal davon gegen Bremen. Die Gäste haben gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten eine so gute Bilanz wie gegen die Südbadener: in 36 Spielen 21 Siege und nur neun Niederlagen.

PERSONAL: Die beiden Ex-Bremer Petersen und Gondorf kehren wieder in den SC-Kader zurück. Auch Niederlechner ist wieder fit. Auf Bremer Seite hat Pizarro Wadenproblemen auskuriert, für Bargfrede (Achillessehne) ist die Hinrunde gelaufen.

BESONDERES: Entwicklungshilfe: SC-Stürmer Petersen spielte von 2012 bis Ende 2014 in Bremen, danach reifte er beim Sport-Club zum Nationalspieler. Ex-Nationalspieler Kruse brachte seine Karriere 2012/13 in Freiburg in Schwung, um über Umwegen nach Bremen zu wechseln.

Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Die Gladbacher können sich mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel auf Platz zwei festsetzen, Hannover benötigt dringend jeden Punkt im Abstiegskampf.

STATISTIK: Die seit zehn Heimspielen unbesiegte Borussia ist im eigenen Stadion eine Macht. Der letzte Sieg der Niedersachsen im Borussia-Park liegt acht Jahre zurück.

PERSONAL: Bei den Gastgebern fehlen Kramer und Johnson, bei Hannover Schwegler, Bebou und Walace. Dafür kehrt Füllkrug nach Knieverletzung bei den Gästen zurück.

BESONDERES: Hannover leidet an einer chronischen Auswärtsschwäche. Insgesamt warten die Niedersachsen seit 18 Spielen in der Fremde auf einen Punktedreier.

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