Hertha BSC : Darf „kein Störfaktor“ sein

Für Maximilian Mittelstädt (r., gegen Liefering) und Hertha BSC beginnen am Montag die Pflichtspiele.
Für Maximilian Mittelstädt (r., gegen Liefering) und Hertha BSC beginnen am Montag die Pflichtspiele.

Hertha-Trainer Dardai äußert sich grundsätzlich positiv über Auslandstour

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15. August 2018, 02:04 Uhr

Trainer Pal Dardai hat sich grundsätzlich positiv über die geplante Überseereise von Hertha BSC geäußert, aber bestimmte Bedingungen daran geknüpft. „Es geht um das Image. Wenn dich mehr Leute sympathisch finden, kannst du bessere Sponsoren holen und mehr Zuschauer ins Stadion locken“, sagte der Ungar gestern über die avisierte Tour des Berliner Fußball-Bundesligisten nach Asien oder in die USA. „Wenn es sein soll, machen wir das mit, warum nicht? Das darf aber kein Störfaktor in der Vorbereitung sein.“ Mit ihm habe noch niemand darüber gesprochen, erklärte Dardai. Dies könne in der kommenden Länderspielpause Anfang September geschehen.

Ingo Schiller, für Finanzen verantwortlicher Geschäftsführer von Hertha, hatte zuvor angekündigt, dass im Jahr „definitiv eine Auslandstour auf der Agenda“ stehe. „Entweder als Wintertrainingslager, direkt nach dem Saisonende im Mai oder in der Sommervorbereitung auf die Saison 2019/20“, sagte er Medienberichten zufolge dem Magazin „Sponsors“. Dies solle entweder in Asien oder den USA stattfinden. Zuletzt hatte sich Hertha im Sommer mehrfach jeweils in Brandenburg und im österreichischen Schladming vorbereitet.

Für das erste Pflichtspiel in der ersten DFB-Pokalrunde bei Eintracht Braunschweig am Montag rechnet Dardai nicht mit dem Einsatz der länger verletzten Profis. „Es wird schwierig für sie, in Braunschweig dabeizusein. Nach Braunschweig können wir wieder über sie sprechen“, sagte der Coach. Bei Peter Pekarik (Knieprobleme), Vladimir Darida (Knochenmarködem am Knie), Mathew Leckie (Innenbanddehnung), Sidney Friede (Sprunggelenksverletzung) sowie Davie Selke (Lungen-OP) ist der Termin der Rückkehr offen.

Fabian Lustenberger nach Hüftproblemen und Per Skjelbred nach Oberschenkelschmerzen trainierten gestern wieder mit, Jordan Torunarigha ging mit Nasenbluten frühzeitig in die Kabine.

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