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2. Spieltag der Bundesliga : Chance für den Videobeweis und ein Vergleich der Verlierer

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Der Videobeweis erhält nach dem Holperstart eine Bewährungschance, Ousmane Dembélé ist beim BVB endgültig Vergangenheit und Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann feiert ein kleines Jubiläum. Schon der zweite Bundesliga-Spieltag hat es in sich.

svz.de von
erstellt am 26.Aug.2017 | 04:40 Uhr

Der ewige Nord-Süd-Klassiker Bremen gegen Bayern, das Duell der Europapokal-Teilnehmer Dortmund und Hertha oder der Vergleich zwischen Leverkusen und Hoffenheim: Schon am zweiten Bundesliga-Spieltag der neuen Saison dürfen sich die Fans auf spannende Begegnungen freuen.

Ein Streifzug durch die Samstagspiele:

VIDEOBEWEIS: Aussetzen oder fortsetzen? Tagelang wurde über den Videobeweis debattiert und die Frage, ob das System nach dem Stolperstart eine zweite Chance erhält. Erst kurzfristig entschieden DFB und DFL, dass das neue Hilfsmittel trotz der technischen Pannen zum Saisonauftakt auch am zweiten Spieltag zum Einsatz kommt. Nur auf die virtuelle Abseitslinie wird verzichtet. (An)gespannt werden die Funktionäre Teil zwei des Tests verfolgen. Bei einem wiederholten Technik-Blackout kämen Dienstleister Hawkeye und DFB/DFL in Nöte.

TRANSFERTHEATER: Das wochenlange Hickhack um den streikenden und suspendierten Ousmane Dembélé ist beendet. Der 20 Jahre alte Franzose wechselt für mindestens 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Wen holen die Westfalen nun als Ersatz? Gerüchte gibt es sogar um ein BVB-Interesse am früheren Schalker Julian Draxler von Paris Saint-Germain. Die Revierrivalen aus Schalke (spielen am Sonntag gegen Hannover 96 mit Ex-Trainer André Breitenreiter und Ex-Manager Horst Heldt) und Dortmund (im Spitzenspiel um 18.30 Uhr gegen Hertha BSC) eint, dass sie kurz vor dem Ende der Wechselperiode besonders im Fokus stehen oder standen. Bei Schalke scheint der Transfer des abgesetzten Kapitäns Benedikt Höwedes zu Juventus Turin nur noch eine Frage der Zeit.

NORD-SÜD-KLASSIKER: Lange Jahre galt das Duell zwischen Werder Bremen und Bayern München als packender Nord-Süd-Klassiker in der Bundesliga. Doch die Rollen sind längst klar verteilt. Aus den vergangenen zehn Partien holten die Bremer gegen die Bayern im Weserstadion nur einen Sieg bei 5:28 Toren. Beim letzten Werder-Heimsieg gegen München im Oktober 2006 stand der heutige Sportchef Frank Baumann noch in der Startelf der Bremer. Ein 3:1 wie damals dürfte als erste Sensation der neuen Saison bezeichnet werden.

VERLIERERVERGLEICH: In der Partie zwischen dem Aufsteiger VfB Stuttgart und FSV Mainz 05 treffen zwei Verlierer des ersten Spieltages aufeinander. Die Schwaben wollen nach der Niederlage in Berlin vor der Länderspielpause unbedingt eine weitere Pleite und dann möglicherweise aufkommende Unruhe vermeiden. Auch der Blick aufs Personal ist spannend: Mainz verzichtet auf den freigestellten Jairo, der sich nach dem geplatzten Wechsel zu Hannover 96 einen neuen Club suchen soll. Für Alexandru Maxim ist es die Rückkehr zu seiner ersten Bundesliga-Station. Im Sommer verließ der Rumäne den VfB gen Mainz.

UND SONST SO?: Unter der Woche erlebte Hoffenheims Julian Nagelsmann mit dem krachenden Champions-League-Aus gegen den FC Liverpool den ersten Rückschlag seiner noch jungen Trainerkarriere. Beim Gastspiel in Leverkusen steht er zum 50. Mal in der Bundesliga als Cheftrainer an der Seitenlinie. Nicht mitmischen wird dagegen Raul Bobadilla. Der vom FC Augsburg zu Borussia Mönchengladbach gewechselte Angreifer darf wegen einer Vertragsklausel nicht im Stadion seines Ex-Clubs auflaufen.

Mitteilung der DFL

Infos zum Videobeweis

Erklärvideo

Schiedsrichter-Ansetzungen

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