Fehlendes Nordderby : Bremen-Führung bedauert erstmaligen Abstieg des HSV

Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen, bedauert den Abstieg des Hamburger SV.
Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen, bedauert den Abstieg des Hamburger SV.

Die Führungsriege des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen hat den erstmaligen Abstieg des Erzrivalen Hamburger SV bedauert.

svz.de von
12. Mai 2018, 19:43 Uhr

«Das Nordderby ist ein Klassiker wie Schalke gegen Dortmund. Das wird fehlen», sagte Geschäftsführer Klaus Filbry nach dem 2:1-Sieg der Bremer zum Saisonabschluss beim FSV Mainz 05.

Sport-Geschäftsführer Frank Baumann empfand ebenfalls keine Schadenfreude. «Für den Verein und die Stadt Hamburg ist das schade», sagte Baumann. «Ich denke aber, der HSV wird sich so aufstellen, dass der Aufenthalt in der 2. Liga nicht ganz so lange dauert und wir irgendwann wieder emotionale und schöne Nordderbys in der Bundesliga erleben werden.»

Auch Werder-Profi Jérôme Gondorf wird die Hamburger vermissen. «Die Brisanz des Derbys wird fehlen», stellte der Mittelfeldspieler fest. «Ich finde schon, dass es ein Verlust ist. Denn die Liga ist umso attraktiver, je mehr große Vereine mitspielen.»

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