Generalproben : Alle «bereit» - Real und PSG siegen vor dem Gigantenduell

PSG-Superstar Neymar zeigt sich im Auswärtsspiel in Toulouse treffsicher.
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PSG-Superstar Neymar zeigt sich im Auswärtsspiel in Toulouse treffsicher.

Neymar trifft, Ronaldo trifft. PSG gewinnt, Real gewinnt. Besser geht es nicht vor dem Champions-League-Kracher im Bernabeu. Die Königlichen ahnen aber bereits, dass sie gegen diese Pariser auch die Hilfe ihrer Fans brauchen.

svz.de von
11. Februar 2018, 15:20 Uhr

Es kann losgehen. «Wir sind bereit», betonte Real Madrids französischer Trainer Zinedine Zidane.

«Ich glaube, die Mannschaft ist bereit», meinte Kollege Unai Emery von Paris St. Germain. Bis Mittwoch müssen sich die beiden Trainer, die Spieler und die Fans aber noch gedulden. Dann wird im Estadio Santiago Bernabeu der Fußball-Kracher des Achtelfinales mit Endspiel-Qualität angepfiffen.

Beide Teams stimmen sich mit Siegen auf das erste Gipfeltreffen ein. Und bei beiden Erfolgen trafen die unumstrittenen Super-Superstars in den Superstar-Ensembles: Neymar beim 1:0 von PSG auswärts gegen den FC Toulouse und Cristiano Ronaldo gar dreimal beim 5:2 (4:0)-Heimerfolg der Madrilenen gegen Real Sociedad San Sebastian.

Einen weiterer Treffer steuerte der deutsche Weltmeister Toni Kroos bei. Er auf der einen Seite, Julian Draxler, der gegen Toulouse in der 71. Minute eingewechselt wurde sowie Torwart Kevin Trapp, der beim PSG-Sieg wegen einer Sperre fehlte, auf der anderen Seite - sie gehören zur deutschen Fraktion beim weltweit beachteten Hinspiel. «Freu mich auf Mittwoch», twitterte Kroos am Sonntag. Das Rückspiel steigt am 6. März in Paris - dann scheidet entweder der Titelverteidiger Real oder das ambitionierte Paris frühzeitig aus.

Für Real ist es der einzige Weg, die national völlig verkorkste Saison zu retten. Ausgeschieden im Viertelfinale der Copa del Rey gegen CD Leganés, 16 Punkte Rückstand als Titelverteidiger in der Primera Division auf Pokalfinalist und Erzrivale FC Barcelona. Gegen Paris mobilisieren die Real-Profis daher schon jetzt alle Kräfte. «Wir wären nichts ohne unsere Fans», sagte Vereinsikone Sergio Ramos: «Am Mittwoch brauchen wir ihre Hilfe, um den Druck auf den Gegner zu erhöhen.»

Denn PSG ist auf Erfolgskurs, dafür hat der Club mit arabischen Besitzern und Geldgebern mächtig investiert. 222 Millionen kostete Neymar vom FC Barcelona, 180 Millionen sollen noch für den vorerst ausgeliehenen Kylian Mbappé fällig werden. Er spielte bei AS Monaco und damit jenem Club, der in der vergangenen Saison die Meister-Serie der Pariser nach vier Titeln beendet hatte. In dieser Spielzeit hat PSG die alte Hierarchie hergestellt und derzeit zwölf Punkte Vorsprung auf die Monegassen. Zudem steht die Mannschaft mal wieder im Pokalfinale.

«Bereit», schrieb die «L'Équipe» angesichts der Generalprobe für das Gipfeltreffen in großen Lettern auf seiner Titelseite, dazu der jubelnde Neymar. «Ideal vor Real», dichtete PSG auf der Vereins-Homepage.

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