Ex-Fußballweltmeister : Wollte schlichten: Kevin Großkreutz erneut in Schlägerei verwickelt

Kevin Großkreutz ist bei einem Kreisligaspiel angegriffen worden.
Kevin Großkreutz ist bei einem Kreisligaspiel angegriffen worden.

"An deren Stelle würde ich mich einfach schämen": Der frühere Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz ist sauer.

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13. Mai 2019, 20:03 Uhr

Kemminghausen | Der Ex-Dortmunder und Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz trainiert neben seinem Engagement beim KFC Uerdingen seinen Heimatverein VfL Kemminghausen III. Beim Kreisliga-C-Spiel zwischen gegen den FC Brambauer II kam es am Wochenende zu Tumulten, wie die "Ruhr Nachrichten" und die "Bild" berichteten.

"Ich bin da hin, weil ich gesehen habe, wie 20 Leute von denen in Richtung der Zuschauer gerannt sind", sagte der 30-Jährige den "Ruhr Nachrichten".

"Ich wollte schlichten, hab gesagt: Was soll der Scheiß, da sind Kinder dabei! Hört auf damit!", berichtete der Fußball-Profi, der derzeit für den KFC Uerdingen in der 3. Liga spielt. Der "Bild" zufolge war eine Rote Karte Auslöser der Schlägerei. Demnach musste die Polizei die Auseinandersetzung letztlich beenden.

Auf seinem Instagram-Account schrieb Großkreutz am Montag, ihm gehe es gut. Die Schläger bezeichnete er als "feige", doch er habe in der Situation nicht wegschauen können. Aus dem Vorfall nehme er mit, dass er auch künftig immer probieren werde zu schlichten: "Wenn dann noch auf Familienväter mit Kindern und Frauen draufgehauen wird, dann finde ich, dass es ein Muss ist."

Im März 2017 war Großkreutz' Vertrag beim damaligen Zweitligisten VfB Stuttgart aufgelöst worden, weil er mit mehreren Jugendspielern durch das Rotlichtviertel gezogen und in eine Schlägerei geraten war.

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