Streit um Austragung : "Wir weigern uns": Real Madrid gegen Liga-Spiele in den USA

Reals Präsident Florentino Pérez ist gegen die Austragung von LaLiga-Spielen in den USA. Foto: dpa/Gtres/gtres
Reals Präsident Florentino Pérez ist gegen die Austragung von LaLiga-Spielen in den USA. Foto: dpa/Gtres/gtres

Im August hatte LaLiga bekanntgegeben, dass Spiele der Primera División auch im Ausland ausgetragen werden sollen.

von
23. September 2018, 15:36 Uhr

Madrid | Der Streit um die Austragung von Fußball-Spielen der spanischen Primera División in den USA weitet sich aus. Nach dem Fußballverband RFEF hat sich am Sonntag auch der Präsident von Rekordmeister Real Madrid, Florentino Pérez, gegen die Pläne der Profiliga ausgesprochen. "Wir werden nicht in die Vereinigten Staaten fahren. Ich weiß nicht, wessen Interessen dahinterstecken, aber es sind nicht die der Clubs oder der Fans", sagte der 71-Jährige bei der Hauptversammlung des Spitzenvereins. "Wir weigern uns strikt."

Verband will Partie in den USA verbieten

Bereits vor wenigen Tagen hatte der Verband erklärt, er werde verbieten, dass das Duell zwischen dem FC Girona und Meister FC Barcelona wie von LaLiga geplant am 26. Januar in Miami (US-Bundesstaat Florida) stattfindet. Die Begegnung in den USA sei "nicht genehmigt" worden.

Weiterlesen: Konflikt spitzt sich zu: Spaniens Verband verbietet Barça-Spiel in den USA

Im August hatte LaLiga bekanntgegeben, dass erstmals in der Geschichte der Primera División Spiele auch im Ausland ausgetragen werden sollen. Zunächst sollte demnach ein Spiel pro Saison nach Nordamerika verlagert werden. Ein dementsprechender Vertrag mit 15-jähriger Laufzeit wurde mit dem US-Sportunternehmen Relevent unterzeichnet. Ziel ist es nach Aussagen von Liga-Chef Javier Tebas, Profi-Fußball in Nordamerika populärer zu machen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen