Heimspielstätte von Werder : Für 30 Millionen Euro: Bremer Weserstadion bekommt bald neuen Namen

Blick ins Weserstadion.
Blick ins Weserstadion.

Werder Bremen steht vor dem Verkauf des Stadionnamens Weserstadion.

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31. Mai 2019, 16:08 Uhr

Bremen | Nach übereinstimmenden Medienberichten trägt Werder Bremen ab der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga ihre Heimspiele im "Wohninvest Weserstadion" aus. Die Bremer werden demnach die Namensrechte für die kommenden zehn Jahre an das Immobilien-Unternehmen Wohninvest Holding GmbH aus Fellbach in Baden-Württemberg abtreten. Der Club wird dafür jährlich drei Millionen Euro erhalten. Werder wollte sich dazu am Freitag nicht äußern.

Werder schließt Ticketerhöhung aus

Allerdings wird das Geld nicht direkt an den Bundesligisten fließen, sondern an die Bremer Weserstadion Gesellschaft (BWS), die zu je 50 Prozent der Stadt und dem Verein gehört. Denn nach den Umbaumaßnahmen bis 2011 muss die Gesellschaft weiterhin Kredite von bis zu 70 Millionen Euro abtragen. Bis 2018 besaß das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE die Namensrechte und zahlte Werder pro Jahr drei Millionen Euro, ohne aber den Namen zu verändern.

Die Bremer kündigten in den vergangenen Jahren immer wieder an, über den Verkauf des bei den Anhängern so beliebten Stadionnamens Weserstadion nachdenken zu müssen. Jetzt hat sich für den Verein eine passende Gelegenheit ergeben. Eine deutliche Ticketerhöhung schloss Werder zuvor aus.


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