Scouting von oben vor Hoffenheim-Spiel : Werder Bremen gibt Drohnen-Einsatz zu: "Haben nichts Illegales getan"

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hat sich für den Drohnen-Einsatz entschuldigt.
Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hat sich für den Drohnen-Einsatz entschuldigt.

Vor dem Spiel zwischen Werder und Hoffenheim wollte ein Bremen-Scout beim Abschlusstraining des Gegners Infos einholen.

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21. Dezember 2018, 12:33 Uhr

Bremen | Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat den Einsatz einer Drohne während des Abschlusstrainings von 1899 Hoffenheim am vergangenen Dienstag zugegeben. "Ein Scout hat vor Ort versucht, Informationen einzuholen. Kurzzeitig kam eine Drohne zum Einsatz. Sie ist aber zu keiner Zeit über den Trainingsplatz geflogen. Es bestand keine Gefahr", erklärte Sportchef Frank Baumann am Freitag. "Wir haben intern alles besprochen. Ich übernehme dafür die Verantwortung", fügte Baumann hinzu.

Angelegenheit an Polizei übergeben

Am Mittwoch hatte Hoffenheim vor dem Spiel in Bremen (1:1) bekanntgegeben, dass am Tag zuvor "eine Drohne ohne Erlaubnis über den Trainingsplatz in Zuzenhausen geflogen" sei. Die Angelegenheit wurde der Polizei übergeben, hieß es. "Aus unserer Sicht haben wir nichts Illegales getan", wehrte Baumann ab. "Mit Hoffenheim haben wir zudem alles geklärt. Sollte die Aktion zu einer gewissen Verunsicherung auf dem Trainingsplatz geführt haben, dann möchten wir uns dafür entschuldigen."

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