Bei Frankreich gegen Kroatien : WM-Organisator: 170 Flitzer wollten Endspiel stürmen

Vier Flitzer stürmten das Spielfeld während des WM-Finals zwischen Frankreich und Kroatien. Foto: imago/Sven Simon
Vier Flitzer stürmten das Spielfeld während des WM-Finals zwischen Frankreich und Kroatien. Foto: imago/Sven Simon

Das WM-Finale in Moskau wurde von vier Aktivisten gestört. Offenbar hatten noch wesentlich mehr Flitzer das Spielfeld stürmen wollen.

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25. September 2018, 19:43 Uhr

Moskau | Beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vor mehr als zwei Monaten wollten nach Darstellung von lokalen WM-Verantwortlichen offenbar mehr Aktivisten auf das Spielfeld laufen als zunächst gedacht. 170 Flitzer seien vorher gestoppt worden, sagte der Generaldirektor des WM-Organisationskomitees, Alexej Sorokin, am Dienstag in Madrid. Es habe keine Beschwerden über die Sicherheit gegeben, erklärte Sorokin.

Vier Flitzer hatten beim Finale zwischen Frankreich und Kroatien für eine kurze Unterbrechung gesorgt, als sie in Uniformen russischer Polizisten auf den Platz rannten. Die kremlkritische Gruppe Pussy Riot reklamierte die Aktion später für sich und verband sie mit Forderungen etwa nach mehr politischem Wettbewerb in Russland. Die Aktivisten wurden zu mehrtägigen Haftstrafen verurteilt.

Sorokin äußerte sich bei einer Fußballkonferenz in der spanischen Hauptstadt. Er und sein Team waren verantwortlich für die Sicherheit während des Finales. Der Generaldirektor hatte nach der Protestaktion gesagt, auch Sicherheitsleute, die die Flitzer nicht aufgehalten hätten, sollten bestraft werden.

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