UEFA-Entschluss : Früher als gedacht: Video-Schiedsrichter schon ab Champions-League-Achtelfinale

Schiedsrichter können durch den VAR-Einsatz Fehlentscheidungen zurücknehmen.
Schiedsrichter können durch den VAR-Einsatz Fehlentscheidungen zurücknehmen.

Durch die frühere Einführung des VAR sollen falsche Entscheidungen reduziert werden.

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03. Dezember 2018, 14:58 Uhr

London/Nyon | Die Europäische Fußball-Union führt bereits ab dem Achtelfinale der Champions League den Video-Schiedsrichter ein. Das entschied das UEFA-Exekutivkomitee auf seiner Sitzung am Montag in Dublin. Ursprünglich war die Neuerung erst zur nächsten Saison vorgesehen.

"Falsche Entscheidungen reduzieren"

Neben den Champions-League-Partien wird der Video Assistant Referee (VAR) auch beim Europa-League-Finale, der Nations-League-Endrunde und bei der EM-Endrunde der U21-Junioren im nächsten Jahr zum Einsatz kommen. Geplant ist, dass die technische Hilfe auch bei der EM 2020 und in der Europa League ab 2020/21 in der Gruppenphase zum Einsatz kommt. "Wir sind bereit, den VAR früher als geplant zu nutzen. Das wird dem Wettbewerb zugute kommen und helfen, falsche Entscheidungen zu reduzieren", sagte UEFA-Chef Aleksander Ceferin. (Weiterlesen: Streitthema Handspiel: Die Arme hängen halt am Körper)

Frauen-EM 2021 in England

Unterdessen bestätigte die UEFA-Exekutive, dass die Nations-League-Endrunde vom 5. bis 9. Juni in Portugal stattfindet. Außerdem wurde die Frauen-Europameisterschaft 2021 nach England und die U21-Endrunde nach Ungarn und Slowenien vergeben.

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