Weiter Unruhe beim FC Bayern : Kovac-Debatte: Verwirrung um Hummels-Statement bei Twitter

Mats Hummels äußert via Twitter häufig seine Meinung - auch zu kritischen Themen. Foto: imago/ANE Edition
Mats Hummels äußert via Twitter häufig seine Meinung - auch zu kritischen Themen. Foto: imago/ANE Edition

Sind an dem schlechten Stand von Niko Kovac auch die eigenen Spieler Schuld?

svz.de von
05. November 2018, 15:29 Uhr

München | Nach zehn Spieltagen in der Bundesliga steht der FC Bayern München mit 20 Punkten "nur" auf Platz drei. Die Kritik an Trainer Niko Kovac wird größer und auch sonst wirkt es angesichts der Geschehnisse der vergangenen Wochen so, als ob dem Rekordmeister die gewohnte Souveränität mehr und mehr abhanden kommt.

Keine Rückendeckung der Spieler?

Laut eines Berichts des Fachmagazin "Kicker" sollen insbesondere vier Stars nicht mit der Arbeit des Kroaten zufrieden sein: Franck Ribery, Thomas Müller, Arjen Robben sowie Mats Hummels fordern demnach mehr Einsatzsatzzeiten, scheinen von der derzeitigen Rotation Kovacs alles andere als begeistert.

Letzteres äußere sich unter anderem darin, dass die renommierten Stars kaum etwas dafür tun würden, die aktuelle Krise einzudämmen oder zu bekämpfen. Zudem würde man Sportdirektor Hasan Salihamidzic allenfalls als "netten Kumpel" betrachten, den Ex-Profi jedoch aufgrund dessen mangelnder Erfahrung kaum ernst nehmen. (Weiterlesen: Lisa Müller: Spielerfrau legt nach Instagram-Posse noch einmal nach)

Auf Twitter hat sich Hummels am Montag geäußert - und mit seinem mehrdeutigen Statement bei vielen Usern erneut Fragezeichen aufgeworfen. Der Nationalspieler schreibt beim Kurznachrichtendienst: "Dagegen wehren bringt ja leider auch nichts, man muss es wohl einfach über sich ergehen lassen..."

Nachdem einige seiner Abonnenten kritisierten, dass er doch Klartext sprechen und nicht nur indirekt etwas andeuten solle, schrieb der Innenverteidiger: "Ist nicht offensichtlich welche Vorwürfe mir gegenüber ich meine?"

Auch wenn Hummels sich in diesem Fall mit deutlichen Worten zurückhält, liegt der Kern seiner Posts doch auf der Hand: Scheinbar ist der 29-Jährige alles andere als zufrieden mit der jüngsten Berichterstattung – allerdings hat er offenbar auch keine große Lust, sich gegen die Vorwürfe, er und seine vier Kollegen würden gegen Kovac arbeiten, zu wehren - "denn auch das würde nichts bringen", wie Hummels mit einem dritten Tweet bekräftigt.

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