Operation und Intensivstation : Unglücklicher Sturz: Für Dortmund-Star Witsel ist die Hinrunde beendet

Axel Witsel, im Vordergrund, feierte noch am Samstag mit Dortmund einen 5:0-Sieg über Düsseldorf.
Axel Witsel, im Vordergrund, feierte noch am Samstag mit Dortmund einen 5:0-Sieg über Düsseldorf.

Borussia Dortmund muss vorerst auf Axel Witsel verzichten. Der Belgier zog sich eine schwere Gesichtsverletzung zu.

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09. Dezember 2019, 15:23 Uhr

Dortmund | Für den Dortmunder Profi Axel Witsel ist die Bundesliga-Hinrunde vorzeitig beendet. Der 30 Jahre alte belgische Fußball-Nationalspieler hat sich bei einem unglücklichen Sturz zuhause eine Gesichtsverletzung zugezogen. Wie der BVB am Montag mitteilte, wurde der Mittelfeldspieler in der Mund- und Gesichts-Chirurgie des Dortmunder Klinikzentrums Nord operiert.


"Wir können das nicht mehr ändern. Es ist schade für ihn und schade für uns. Er ist einer der wichtigsten Spieler", klagte Trainer Lucien Favre vor dem Gruppenfinale in der Champions League am Dienstag gegen Slavia Prag. Laut Verein befindet sich Witsel "bereits auf dem Weg der Besserung und konnte das Krankenhaus verlassen".

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Favre ließ offen, wer dem Leitwolf im defensiven Mittelfeld ersetzen soll. Darüber hinaus muss der Coach auch in den Spielen in Mainz, gegen Leipzig und in Hoffenheim ohne Witsel planen.

Dortmund vor entscheidenden Spiel in der Champions League

Zunächst steht der BVB in der Champions-League vor dem Vorrunden-Showdown. Selbst ein Heimsieg gegen Slavia Prag (21.00 Uhr/DAZN) garantiert noch nicht den Einzug ins Achtelfinale. Nur wenn der FC Barcelona zeitgleich bei Inter Mailand punktet, wäre das Ziel erreicht. Allerdings wird das bereits für die K.o.-Runde qualifizierte Starensemble auf Superstar Lionel Messi verzichten und reist mit einer B-Elf nach Italien. Dennoch setzt Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl auf Schützenhilfe: "Wir hoffen, dass Barça das Spiel ähnlich ernst nimmt wie wir."

Das verlorene direkte Duell mit Inter Mailand (0:2/3:2) könnte der Borussia teuer zu stehen kommen. Um den drohenden Abstieg in die finanziell unattraktivere Europa League abzuwenden, muss sie gegen Prag mehr Punkte holen als die Italiener gegen die Katalanen. Ähnlich wie Kehl sieht auch Michael Zorc noch gute Chancen auf einen Verbleib in der Königsklasse: "Aber wir müssen erstmal unsere Hausaufgaben machen und einen Sieg nach Hause fahren", sagte der Sportdirektor.

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