Nach Fanboykott : Ultras sagen Treffen mit Hertha-Chefs ab – "Nicht die Notwendigkeit"

Nach den zahlreichen Verboten des Vereins betonten die Hertha-Ultras ihre Ablehnung gegenüber Kollektivstrafen.
Nach den zahlreichen Verboten des Vereins betonten die Hertha-Ultras ihre Ablehnung gegenüber Kollektivstrafen.

Der Konflikt zwischen den Vereinsbossen von Hertha BSC und den Ultras spitzt sich weiter zu.

svz.de von
05. November 2018, 08:08 Uhr

Berlin | Die Fraktion der Ultra-Fans von Hertha BSC hat nach Vereinsangaben ein für Montag geplantes Treffen mit den Chefs des Berliner Fußball-Bundesligisten abgesagt. Die Fangruppe sehe "nicht die Notwendigkeit eines exklusiven Treffens mit der Geschäftsleitung", teilte ein Hertha-Sprecher am Sonntagabend mit.

Hertha will zunächst mit den Ultras die Ausschreitungen von Dortmund aufarbeiten, ehe es einen Versuch gibt, den Dialog mit allen Fangruppen neu zu beleben. "Es ist ein kleiner Teil der Fans, mit dem wir aktuell nicht im Gespräch sind. Es gilt aber, dass unsere Hand auch nach dem Dortmund-Spiel ausgestreckt ist", sagte Manager Michael Preetz am Rande des jüngsten Bundesligaspiels gegen RB Leipzig (0:3).

"Natürlich müssen wir an einen Tisch"

Für vergangenen Donnerstag war bereits langfristig ein runder Tisch mit verschiedenen Fangruppen von den Ultras über das Fanprojekt bis zur Fanbetreuung vorgesehen gewesen, mit dem der Dialog neu gestartet werden sollte. Dieses Treffen war nach den Ereignissen von Dortmund mit 45 Verletzten verschoben worden. "Natürlich müssen wir an einen Tisch. Es müssen Dinge besprochen und Grenzen gezogen werden", sagte Preetz.

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