#FootballDNAChallenge : Twitter-Trend: So sieht die DNA der Fußball-Vereine aus

Bayer Leverkusen ist nach den jüngsten Erfolgen wieder in der Spur. In der Werkself-DNA steckt unter anderem der kämpferische Löwe. Foto: imago/Science Photo Library/Collage
Bayer Leverkusen ist nach den jüngsten Erfolgen wieder in der Spur. In der Werkself-DNA steckt unter anderem der kämpferische Löwe. Foto: imago/Science Photo Library/Collage

Fußball-Vereine legen ihre DNA auf Twitter offen – mit Emojis. Drei Bundesligisten haben schon mitgemacht.

svz.de von
04. November 2018, 10:34 Uhr

Hamburg | Wie sieht eigentlich die DNA eines Fußball-Vereins aus? Was macht einen Klub aus? Knifflige Fragen, denen zurzeit auf Twitter nachgegangen wird. Unter dem Hashtag #FootballDNAChallenge stellen die Klubs dieser Welt in Form eines DNA-Strangs ihr Erbgut auf Twitter dar. Die Herausforderung: Die Vereine dürfen hierzu nur Emojis benutzen, keine Worte, keine Erklärungen. Ist diese Challenge erfolgreich gemeistert, werden weitere Klubs aufgefordert, nachzuziehen – und fertig ist ein neuer Twitter-Trend.

Weltweit fordern sich Vereine und sogar Nationalmannschaften gegenseitig heraus. So offenbarten unter anderem die Mexikaner ihre "Emoji-DNA" mit Herzen in den Landesfarben (grün, weiß, rot), einem Adler, einer Schlange, einem Pokal, einem Taco und einem "Partyknaller". Die Fußbälle stellen wie in jeder DNA das Grundgerüst dar.

Pikant: Mexiko gibt die Herausforderung neben PSV Eindhoven (mit den Mexikanern Erick Gutiérrez und Hirving Lozano) und Eintracht Frankfurt (mit den Mexikanern Carlos Salcedo und Marco Fabian) an die deutsche Nationalmannschaft weiter. Bei der WM 2018 in Russland besiegte Mexiko die DFB-Elf mit 2:0 und leitete somit das peinliche Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft ein.

Während die DFB-Elf noch nicht reagiert hat, folgte die Eintracht aus Frankfurt dem Aufruf und erstellte ihrerseits ihre DNA. Neben der deutschen und der US-Flagge (Frankfurt reiste im Sommer in die USA) darf beim Pokalsieger der Saison 2017/18 nicht das Vereinswappen, der Adler, fehlen.

Der VfL Wolfsburg wurde indes von Zenit St. Petersburg herausgefordert. Was darf bei den Wölfen nicht fehlen? Richtig, Wölfe und ein Auto – stellvertretend für den in Wolfsburg ansässigen VW-Konzern. Auch grüne Herzen und Regenbogenflaggen zieren die DNA. Die Wolfsburger ihrerseits gaben die Herausforderung an die Tampa Bay Rowdies, Chattanooga FC (beide USA) und Spartak Vladikavkaz (Russland) weiter.

Auch Bayer Leverkusen, das von AS Rom herausgefordert wurde, machte den Spaß mit. Neben den obligatorischen Fußbällen beinhaltet die DNA der Werkself schwarze Kreise, rote Herzen, Deutschlandflaggen und Löwen. Die Werkself fordert den Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen auf, der jedoch bislang noch nicht reagiert hat.

Allgemein ist die #FootballDNAChallenge in weiten Teilen Asiens und Amerika populär und schwappt über den Atlantik allmählich nach Europa rüber. Neben Zenit St. Petersburg und AS Rom zeigten auch die bekannteren europäischen Vereine wie Olympique Marseille, Rubin Kasan und FC Sunderland ihre digitale DNA.

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